Kanarische Kartoffeln lassen sich in kürzester Zeit zubereiten. Als Experten für nachhaltige Küche zeigen wir Ihnen, wie Sie diese beliebte Insel-Spezialität zu Hause nachkochen und mit den passenden Dips und Saucen kombinieren.
Auf den Kanaren sind Kanarische Kartoffeln als Beilage oder Snack extrem populär. Die Einheimischen nennen sie „Papas Arrugadas“, was „runzlige Kartoffeln“ bedeutet.
Traditionell garen sie in Meerwasser. Hier zu Hause nehmen Sie stattdessen grobes Meersalz ins Kochwasser. Perfekt dazu passen die klassischen Mojo verde und Mojo rojo – grüne und rote Dips aus unserer langjährigen Rezeptsammlung.
In Deutschland gibt es Kartoffeln ganzjährig aus der Lagerung – August bis Oktober ist Hauptsaison. Ideal also für Ihr erstes Rezept. Weitere Infos finden Sie in unserem Utopia-Saisonkalender.
Kanarische Kartoffeln zubereiten: Die Zutaten
Für vier Portionen benötigen Sie:
- 1 kg Kartoffeln
- 2 Knoblauchzehen
- 300 g grobes Meersalz
- 1 Lorbeerblatt
- 2 Bio-Zitronen
Notwendige Utensilien:
- Kochtopf
- Küchentuch
Tipp: Wählen Sie Zutaten mit Bio-Siegel aus ökologischem Anbau. Bevorzugen Sie regionale Anbieter – so minimieren Sie CO₂ durch kurze Transportwege und unterstützen faire Landwirtschaft.
Schritt-für-Schritt-Anleitung für Papas Arrugadas
Vorbereitung in 10 Minuten, Kochzeit 30 Minuten. So wird's perfekt:
- Waschen Sie die Kartoffeln gründlich.
- Geben Sie sie in einen Kochtopf und bedecken Sie sie mit Wasser.
- Streuen Sie das Meersalz hinein.
- Schälen und hacken Sie die Knoblauchzehen fein.
- Fügen Sie Knoblauch und Lorbeerblatt hinzu.
- Schneiden Sie die Zitronen in Stücke und legen Sie sie obendrauf.
- Platzieren Sie ein Küchentuch zwischen Topf und Deckel – es sorgt dafür, dass das Wasser verdampft und die Salzkruste bleibt.
- Lassen Sie die Kartoffeln bei niedriger Hitze 30 Minuten köcheln, bis sie weich sind.
Tipp: Neben Mojo-Dips harmonieren sie hervorragend mit veganen Dips oder einer cremigen Joghurt-Soße. Probieren Sie es aus!