In Süddeutschland ist der vegane Kartoffelsalat ein beliebter Klassiker, der perfekt zum Grillen passt. Als passionierter Koch mit jahrelanger Erfahrung in der veganen Küche zeige ich Ihnen, wie Sie ihn ohne Mayonnaise und mit wenig Aufwand zubereiten – frisch, aromatisch und traditionell.
Kartoffelsalat darf beim Grillen für viele nicht fehlen. Die Vorlieben sind vielfältig: mal mit Mayonnaise, mal mit Essig-Öl, mit oder ohne Gurken. Doch der süddeutsche Originalton kommt vollständig ohne tierische Zutaten aus und überzeugt durch seine natürliche Würze.
Veganer Kartoffelsalat: Die Zutaten für 4 Portionen
Für vier Portionen benötigen Sie:
- 750 g festkochende Kartoffeln
- 5 EL Gemüsebrühe (Gemüsebrühe selber machen)
- Schnittlauch
- 1 große Zwiebel
- 2 EL Apfelessig
- 2 EL Öl, z. B. Sonnenblumen-, Raps- oder Kürbiskernöl
- Salz, schwarzer Pfeffer
- 2 EL Senf (Senf selber machen)
- 5 bis 7 Gewürzgurken
Schritt-für-Schritt: Veganen Kartoffelsalat zubereiten
So gelingt der Salat mühelos:
- Bringen Sie die Kartoffeln in einem großen Topf mit Salzwasser zum Kochen.
- Schälen Sie derweil die Zwiebel und schneiden Sie sie in feine Würfel.
- Schneiden Sie die Gewürzgurken ebenfalls in feine Würfel.
- Gießen Sie die gegarten Kartoffeln ab und lassen Sie sie auskühlen.
- Schälen Sie sie und schneiden Sie sie in mundgerechte Stücke.
- Verquirlen Sie Öl, Essig, Gemüsebrühe, Senf, Pfeffer und Salz zu einem Dressing. Für extra Biss: Etwas Gurkenwasser hinzufügen.
- Mischen Sie Kartoffeln, Zwiebeln und Gurken mit dem Dressing in einer großen Schüssel – sanft durchrühren.
- Garnieren Sie mit frischem Schnittlauch.
Die beste Saison für Kartoffeln
In Deutschland haben Kartoffeln von Ende Mai bis Oktober Saison. Pflanzen Sie sie selbst, ernten Sie aus dem Garten oder kaufen Sie regional auf Märkten. Außerhalb der Saison eignen sich Kartoffeln aus regionaler Lagerung. Kartoffeln einlagern ist einfach mit Keller oder selbstgebautem Erdkeller.