Apfeldicksaft ist eine der besten regionalen Alternativen zu raffiniertem Industriezucker. Aus unserer langjährigen Erfahrung mit nachhaltiger Ernährung zeigen wir Ihnen, wie Sie ihn selbst herstellen – und für welche Gerichte er sich ideal eignet.
Äpfel haben von August bis November Saison, der perfekte Zeitraum für hausgemachten Apfeldicksaft. Die genauen Zeiten finden Sie in unserem Utopia-Saisonkalender.
Greifen Sie zu Bio-Äpfeln von regionalen Erzeugern: Sie enthalten weniger Pestizide, fördern kurze Transportwege und unterstützen faire Landwirtschaft.
Apfeldicksaft: Rezept zum Selbermachen
Für drei Liter Apfeldicksaft benötigen Sie lediglich diese zwei Zutaten:
- 6 kg Äpfel
- 1 Vanilleschote
Die Zubereitung ist etwas zeitintensiv, lohnt sich aber für haltbare Vorräte. Apfeldicksaft ist vielseitig einsetzbar und hält sich mindestens ein Jahr. So geht's Schritt für Schritt:
- Waschen Sie die Äpfel und pressen Sie den Saft heraus.
- Schneiden Sie die Vanilleschote auf und kratzen Sie das Mark heraus.
- Geben Sie Apfelsaft und Vanillemark in einen großen Topf.
- Lassen Sie den Saft bei mittlerer Hitze etwa drei Stunden köcheln, dabei regelmäßig umrühren.
- Entfernen Sie die Vanilleschote.
- Spülen Sie Glasflaschen mit heißem Wasser aus.
- Füllen Sie den Dicksaft über ein Sieb in die Flaschen.
Wissenswertes über Apfeldicksaft
Apfeldicksaft bietet eine regionale Alternative zu Industriezucker, Agavendicksaft, Birnendicksaft, Honig oder Ahornsirup.
Der hochkonzentrierte Saft entsteht durch Einkochen von Äpfeln. Wichtig: Viele Vitamine gehen verloren, der Zuckergehalt steigt deutlich.
Mit seinem fruchtig-süßen Aroma eignet er sich perfekt zum Süßen von Kuchen, Gebäck, Joghurt, Müsli, Salatdressings, Desserts und Getränken.