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Holunderblütensekt selbst machen: Bewährtes Rezept für prickelnde Sommererfrischung

Zwischen Mai und Juli blüht der Holunder und lädt zu einem erfrischenden Holunderblütensekt ein. Als erfahrene Köchin teile ich mit Ihnen unser bewährtes Rezept für diesen prickelnden Genuss.

Dieser fruchtige Sektsaft ist ideal für heiße Sommertage – leicht zuzubereiten, aber mit ein paar Wochen Gärzeit. Folgen Sie unseren Schritten für besten Geschmack.

Zutaten für ca. 2 Liter aromatischen Holunderblütensekt

Für zwei Liter benötigen Sie:

  • 3 Liter Leitungswasser
  • 1 unbehandelte Zitrone
  • 300 Gramm Zucker
  • 7 Holunderblütendolden
  • 2 EL Apfelessig

Tipp von Sofia Rosato: Wählen Sie Bio-Qualität, um Pestizide zu vermeiden – gut für Sie und die Umwelt. Pflücken Sie Blüten fern von Straßen.

Zusätzlich brauchen Sie:

  • großen Topf mit Deckel
  • sauberes Geschirrtuch oder Nussmilchbeutel
  • saubere Glasflaschen

Einfaches Schritt-für-Schritt-Rezept

  1. Reinigen Sie die Holunderblüten: Legen Sie sie 30 Minuten auf ein Tuch, damit Insekten abwandern. Schütteln Sie aus – nicht waschen, um Aroma zu erhalten.
  2. Entfernen Sie dicke Stiele.
  3. Schneiden Sie die Zitrone in Scheiben.
  4. Geben Sie Blüten, Zitrone, Zucker und Essig in den Topf.
  5. Füllen Sie mit Wasser auf und lassen Sie abgedeckt 2 Tage ziehen.
  6. Stellen Sie in einen schattigen Raum und rühren Sie 2x täglich um.
  7. Seihen Sie durch Tuch oder Beutel und füllen Sie in gereinigte Flaschen. Bügelverschluss ideal; Schraubverschlüsse locker lassen.
  8. Lagern Sie 2–4 Wochen kühl (Keller/Kühlschrank) zum Gären.

Wichtiger Hinweis: Flüssigkeit kann austreten – Flaschen auf Zeitungspapier stellen. Ungeöffnet hält er 2 Monate. Längere Gärung ergibt leichten Alkoholgehalt.

Alles Wissenswerte über Holunder

Holunder ist in Deutschland heimisch (Schwarzer, Roter, Zwerg-Holunder) und blüht von Ende Mai bis Juli. Sammeln Sie an Waldrändern, Lichtungen oder Wegesrändern – bei trockenem, warmem Wetter mit Rosenschere.

Blüten und (gekochte) Beeren sind essbar; rohe Beeren meiden. Ideal für viele Rezepte.

Dieser Beitrag stammt von Sofia Rosato, passionierter Hobbyköchin mit langjähriger Erfahrung in Wildkräutern.