Aus unserer langjährigen Küchenpraxis wissen wir: Eine selbstgemachte Knoblauchpaste verlängert die Haltbarkeit der Knolle und liefert jederzeit starkes Aroma. Lernen Sie, wie einfach Sie sie zubereiten.
In hektischen Küchenmomenten ist Knoblauchpaste unschlagbar: Sie verleiht Gerichten und Saucen blitzschnell Tiefe. Die Paste ist kinderleicht herzustellen und strotzt vor gesundheitlichen Vorteilen.
Knoblauchpaste: Die Zutaten im Überblick
Für eine mittelgroße Portion Knoblauchpaste benötigen Sie frischen Knoblauch, Salz und ein hochwertiges pflanzliches Öl wie gutes Olivenöl. Die Mengenangaben ergeben ein volles Glas:
- 150 g Knoblauch (ca. 3 – 5 Knollen)
- 150 ml Öl
- 2 TL Salz (ca. 10 g)
Öl und Salz sorgen für die beeindruckende Haltbarkeit. Für eine festere Konsistenz erhöhen Sie den Knoblauchanteil. Wählen Sie immer Bio-Qualität für optimalen Geschmack und Nährstoffe.
Zusätzlich brauchen Sie diese Utensilien:
- Sauberes Schraubglas
- Hochleistungsmixer oder Stabmixer
Wichtig für Langlebigkeit: Sterilisieren Sie das Glas vorher und arbeiten Sie hygienisch.
Knoblauchpaste zubereiten: Schritt-für-Schritt-Anleitung
Die Zubereitung ist unkompliziert, erfordert aber etwas Geduld:
- Schälen Sie die Knoblauchzehen – bei 150 g dauert das rund 20 Minuten.
- Geben Sie Knoblauch, Öl und Salz in den Mixer. Tipp: Im Schraubglas mit Stabmixer direkt pürieren.
- Pürieren Sie bis zu einer glatten Masse.
- Bedecken Sie die Paste mit Öl und verschließen Sie das Glas luftdicht.
Lagerung und Verwendung der Knoblauchpaste
Lagern Sie das Glas kühl und dunkel, z. B. im Kühlschrank oder Keller. So hält die Paste wochen- bis monatelang.
Achtung: Immer mit sauberem Löffel entnehmen, um Keime zu vermeiden.
Verwenden Sie die Paste wie frischen Knoblauch in Suppen, Saucen, Dips und Gerichten. Dank des Salzgehalts sparen Sie zusätzliches Salz.
Die gesundheitlichen Vorteile von Knoblauchpaste
Knoblauch ist ein Superfood: Reich an Vitamin C, B-Vitaminen, Vitamin A, essenziellen Aminosäuren, Mineralstoffen, Flavonoiden, Adenosin und schwefelhaltigen Verbindungen.
Tipp: Roh verwendet – z. B. in Dips – bleibt Allicin erhalten, das beim Kochen zerfällt. So nutzen Sie die volle antibakterielle Wirkung gegen Pilze, Viren und Würmer.
Studien belegen positive Effekte bei Herzkrankheiten, Tumoren, Diabetes und Bluthochdruck.
Nebenwirkungen: Bei niedrigem Blutdruck vorsichtig dosieren. Der Geruch ist prominent, lässt sich aber mit Tricks neutralisieren.