Als erfahrene Köche wissen wir: Perfekter Rotkohl ist die ideale Beilage zu deftigen Gerichten. Mit unserem einfachen Rezept zaubern Sie zu Hause ein aromatisches Rotkraut, das Geschmack und Tradition vereint.
Rotkohl selber machen – die Zutaten
Für unser leckeres, hausgemachtes Rotkraut empfehlen wir frische Zutaten (idealerweise in Bio-Qualität):
- einen Rotkohl (mittlere Größe)
- 2 Zwiebeln
- Speiseöl
- 3 Äpfel (nach Belieben)
- 3 Orangen zum Auspressen oder 250 ml Orangensaft
- 250 ml Rotwein
- 500 ml Wasser
- einen Schuss Apfelessig
- 2 Lorbeerblätter
- 6 Wacholderbeeren
- 4 Nelken
- 1 TL Zimt
- Pfeffer
- Salz
- etwas Zucker
Sie benötigen zudem ein scharfes Messer und einen großen Topf.
Wichtig: Essig und Äpfel verhindern durch ihre Säure, dass der Rotkohl braun wird und seine appetitliche rote Farbe behält. Balancieren Sie die Säure mit etwas Zucker aus.
Tipp aus der Praxis: Rotkohl färbt stark – tragen Sie Handschuhe, um rote Hände zu vermeiden.
Schritt-für-Schritt-Anleitung: Rotkohl zubereiten
So gelingt der perfekte Rotkohl:
- Äußere Blätter des Rotkohls entfernen, halbieren, Strunk herauslösen und in feine Streifen schneiden oder hobeln.
- Zwiebeln klein würfeln und in etwas Öl glasig dünsten.
- Geschnittenen Rotkohl hinzufügen.
- Optional: 3 Äpfel klein schneiden und mitgeben.
- Orangensaft, Rotwein, Apfelessig und Wasser einrühren.
- Lorbeerblätter, Wacholderbeeren, Nelken, Zucker und Zimt beigeben.
- Langsam köcheln lassen, bis das Kraut weich ist.
- Mit Pfeffer und Salz abschmecken. Fertig!
Kochzeit: Je nach Vorliebe 45 Minuten für knackig oder 1,5–2 Stunden für weich. Probieren Sie regelmäßig, um die ideale Konsistenz zu erreichen.
Rotkohl: Regional, saisonal und voller Nährstoffe
In Deutschland hat Rotkohl ab Juni Saison. Nutzen Sie die Zeit, um Vorräte einzuwecken – in Gläsern haltbar für Monate. So fördern Sie regionale Ernährung und reduzieren CO₂ durch kurze Transportwege. Alternativ: Fermentieren wie Sauerkraut für extra Probiotika.
Rotkohl ist ein Superfood: Reich an Vitamin C und Vitamin K, ballaststoffreich für die Verdauung. Er liefert Selen, Magnesium und Kalium sowie schützende Pflanzenstoffe wie Bioflavonoide, Chlorophyll, Indole, Phenole und Anthocyane – für Zellschutz und Anti-Aging-Effekte.