Als erfahrene Brotbäckerin empfehle ich dieses einfache Rezept für kerniges Haferflockenbrot. Mit wenigen Zutaten entsteht ein sättigendes, aromatisch-volles Brot, das bei jedem Anlass glänzt.
Ob Walnussbrot, Ciabatta oder Vollkornbrot – selbstgebackenes Brot überzeugt durch Geschmack, einfache Zubereitung und endlose Variationen.
Entdecken Sie, wie Sie kerniges Haferflockenbrot professionell backen. Sie benötigen nur grundlegende Zutaten und etwas Zeit: Die Vorteigphase dauert ca. 1,5 Stunden, Backzeit etwa 50 Minuten.
Zutaten für Ihr Haferflockenbrot
Für ein perfektes Haferflockenbrot benötigen Sie:
- 350 ml Wasser
- 1/2 Würfel Hefe (oder 1 Pck. Trockenhefe)
- 400 g Mehl (z. B. 200 g Weizenmehl, 200 g Roggenmehl)
- 100 g Haferflocken
- 1 TL Salz
- optional 1 EL Brotgewürz
- Fett für die Form
- Haferflocken zum Bestreuen
Schritt-für-Schritt-Anleitung
So gelingt das Haferflockenbrot einwandfrei:
- Erwärmen Sie das Wasser lauwarm und lösen Sie die Hefe darin auf (bei Frischhefe). Vermeiden Sie zu heißes Wasser, da dies die Hefekultur schädigt.
- Mischen Sie das Hefewasser mit Mehl, Haferflocken, Salz und optionalem Brotgewürz in einer großen Schüssel.
- Bei Trockenhefe: Direkt zum Mehl geben und alle Zutaten verkneten.
- Kneten Sie alles zu einem glatten, gleichmäßigen Teig.
- Decken Sie den Teig ab und lassen Sie ihn an warmer Stelle 60–90 Minuten aufgehen.
- Kneten Sie den Teig nach der Gehzeit erneut durch.
- Fetten Sie eine Kastenform mit Pflanzenmargarine oder Öl ein und füllen Sie den Teig ein.
- Bestreichen Sie die Oberfläche mit Wasser und bestreuen Sie mit Haferflocken.
- Lassen Sie das Brot weitere 20–30 Minuten gehen.
- Backen Sie bei 180°C Umluft (oder 200°C Ober-/Unterhitze) 45–50 Minuten.
Genießen und Tipps für mehr Abwechslung
Profi-Tipp: Ergänzen Sie den Teig oder die Kruste mit Sonnenblumenkernen, Kürbiskernen, Leinsamen oder Sesam für extra Crunch und Nährstoffe.
Das Brot passt hervorragend zu Marmelade oder hausgemachten Aufstrichen – süß oder herzhaft.
Für Langlebigkeit: Einfrieren Sie Überreste. Mehr Tipps: Brot einfrieren: worauf du achten solltest.