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Portobello-Pilze: Zwei vegane Rezepte als perfekter Fleischersatz

Portobello-Pilze sind in den USA seit Langem ein Klassiker in der veganen Küche und gewinnen nun auch in Deutschland an Popularität. Mit meiner langjährigen Erfahrung als Vegan-Koch zeige ich Ihnen, warum dieser Riesenchampignon so vielseitig ist und wie Sie ihn optimal einsetzen können.

Was sind Portobello-Pilze?

Der Portobello-Pilz ist nichts anderes als ein besonders groß gewachsener Champignon. Dank seiner kräftigen Lamellen schmeckt er intensiver als kleinere Varianten und bietet eine feste Textur, die ihn zum idealen Fleischersatz macht.

Gebacken oder gegrillt mit etwas Öl und Gewürzen im Backofen oder auf dem Grill entfaltet er sein volles Aroma. Die großen Hüte eignen sich hervorragend für Füllungen, Burger oder Pastagerichte.

Champignons sind weltweit die am häufigsten konsumierten Pilze und leicht anzubauen. Frisch sind sie ganzjährig verfügbar. Portobello-Pilze sind in Deutschland seltener, aber in Bioläden oder auf Wochenmärkten finden Sie sie oft.

Gefüllte Portobello-Pilze mit Quinoa und Bohnen

Für vier Portionen benötigen Sie:

  • 85 g Quinoa
  • 4 große Portobello-Pilze
  • 1 EL Olivenöl
  • 2 EL Balsamico
  • 1 EL Limettensaft
  • 1 TL Kreuzkümmel
  • Chilipulver (nach Belieben)
  • Salz & Pfeffer
  • 200 g Süßkartoffeln
  • 150 g rote Paprika
  • 90 g Rotkohl
  • 1 EL Raps- oder Sonnenblumenöl plus etwas Öl zum Einfetten des Backblechs
  • 240 g schwarze Bohnen (essfertig)

Zubereitung:

  1. Kochen Sie den Quinoa nach Packungsanweisung – das dauert meist 15 bis 20 Minuten.
  2. Putzen Sie die Portobello-Pilze und entfernen Sie die Stiele.
  3. Mischen Sie Olivenöl, Balsamico und Limettensaft mit einem halben Teelöffel Kreuzkümmel, Chili sowie Salz und Pfeffer zu einer Marinade.
  4. Verteilen Sie die Marinade auf den Pilzen und lassen Sie sie ziehen.
  5. Waschen Sie das Gemüse. Schneiden Sie Paprika und Rotkohl in Streifen, Süßkartoffeln (optional geschält) in kleine Würfel.
  6. Erhitzen Sie das Öl in einer Pfanne, rösten Sie das Gemüse 5 Minuten an.
  7. Würzen Sie mit Salz, restlichem Kreuzkümmel und Chili, braten Sie weitere 5 Minuten. Geben Sie es in eine Schüssel.
  8. Mischen Sie Quinoa und Bohnen unter, schmecken Sie mit Salz und Pfeffer ab.
  9. Braten Sie die Pilze in der Pfanne pro Seite 3 Minuten an, dann mit Deckel 2 Minuten garen. Auf ein gefettetes Backblech legen, Lamellen oben.
  10. Füllen Sie mit der Quinoa-Mischung und backen Sie 5 Minuten bei 200 °C (Ober-/Unterhitze).
  11. Servieren Sie mit frischem Koriander, Limettenvierteln, Ketchup oder scharfer Sauce.

Spaghetti mit Portobello-Pilzen

Für vier Portionen benötigen Sie:

  • 800 g Portobello-Pilze
  • 1 Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 4 EL Schnittlauch
  • 400 g Spaghetti
  • 2 EL Olivenöl
  • 1 – 2 EL Cashew- oder Mandelmus
  • 2 EL Zitronensaft
  • Salz & Pfeffer
  • 50 g Cashewkerne
  • 3 – 4 EL Hefeflocken

Zubereitung:

  1. Putzen und in Scheiben schneiden Sie die Portobello-Pilze.
  2. Hacken Sie Zwiebel, Knoblauch und Schnittlauch fein.
  3. Kochen Sie die Spaghetti al dente.
  4. Erhitzen Sie Öl, braten Sie Zwiebel und Knoblauch 2 Minuten an, dann Pilze bis zur Flüssigkeitsverdampfung.
  5. Verrühren Sie Nussmus und Zitronensaft mit Wasser zu einer Paste, einrühren.
  6. Würzen Sie die Sauce, mischen Sie unter die abgetropften Spaghetti.
  7. Für veganen "Parmesan": Zerkleinern Sie Cashews, Hefeflocken und Salz.
  8. Bestreuen Sie Pasta mit Cashew-Mix und Schnittlauch.