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Weihnachtsessen-Reste clever verwerten: Bewährte Tipps und Rezepte für Klöße, Grünkohl und Rotkohl

Weihnachtsessen-Reste sind viel zu köstlich, um sie einfach wegzuwerfen. Als passionierte Food-Experten mit jahrelanger Erfahrung in der nachhaltigen Küche zeigen wir Ihnen, wie Sie sie unkompliziert und lecker weiterverarbeiten.

Bei festlichen Mahlzeiten mit Gästen ist es oft knifflig, die Mengen genau abzuschätzen. Doch statt Lebensmittel zu vergeuden, können Sie mit unseren praxisnahen Tipps Reste optimal nutzen und Foodwaste vermeiden.

Klöße-Reste weiterverwerten: So wird's perfekt

Klöße sind ein winterlicher Klassiker. Ihre Reste lassen sich nach dem Weihnachtsessen kinderleicht recyceln. Am besten braten Sie sie in Scheiben geschnitten von beiden Seiten in heißem Öl goldbraun an. Die herzhafte Variante mit Salz und Pfeffer harmoniert wunderbar mit frischen Salatsorten oder Preiselbeeren. Für Süßspeisen streuen Sie Zucker und Zimt darüber.

Probieren Sie eine Knödelpfanne: Schneiden Sie die Klöße in Scheiben, braten Sie sie mit Zwiebeln und Gemüse an und würzen Sie mit Paprikapulver sowie Petersilie oder Schnittlauch. Tipp aus der Praxis: Verwenden Sie beim nächsten Kochen etwas älteres Brot als Füllung, um Brotreste vorab zu verwertet.

Grünkohl-Reste vom Weihnachtsessen: Neue Kreationen

Grünkohl darf auf keiner Weihnachtstafel fehlen. Reste eignen sich hervorragend für gefüllten Blätterteig oder Grünkohl-Baguettes. Verarbeiteter Grünkohl lässt sich portionsweise einfrieren und später zu Pasta oder Kartoffeln servieren.

Für gefülten Blätterteig benötigen Sie:

  • 1 Knoblauchzehe
  • Grünkohl
  • Würzhefeflocken
  • Salz
  • Pfeffer
  • Blätterteig (Tipp: Blätterteig selber machen)

Zubereitungsschritte:

  1. Schälen Sie die Knoblauchzehe und schneiden Sie sie in Würfel.
  2. Vermengen Sie Grünkohl mit Knoblauch, Würzhefeflocken, Salz und Pfeffer.
  3. Rollen Sie den Blätterteig aus und bestreichen Sie ihn gleichmäßig.
  4. Rollen Sie alles zusammen. Legen Sie das Backblech mit Backpapier oder einem Backpapier-Ersatz aus.
  5. Platziert den Teig darauf. Backen Sie die ganze Rolle als Strudel oder Scheiben als Schnecken bei 180 °C Ober-/Unterhitze, bis sie goldbraun und duftend sind.

Tipp: Variieren Sie die Füllung mit Paprikapulver, Nüssen, Olivenöl oder gebratenen Zwiebeln für mehr Abwechslung.

Grünkohl-Baguettes aus Weihnachtsresten

Perfekt als Snack: Grünkohl-Baguettes. Zutaten:

  • 1 Zwiebel
  • Räuchertofu
  • Pflanzenöl
  • Grünkohl
  • Senf
  • Baguette (Tipp: Baguette backen)
  • optional: Salz und Pfeffer
  1. Schälen und würfeln Sie Zwiebel und Räuchertofu.
  2. Braten Sie sie in Öl an.
  3. Fügen Sie Grünkohl und Senf hinzu, würzen Sie bei Bedarf und dünsten Sie 5 Minuten.
  4. Schneiden Sie das Baguette, belegen Sie es und backen Sie bei 180 °C ca. 10 Minuten.

Ideal als Vorspeise oder Fingerfood.

Rotkohl-Reste: Einfach und vielseitig

Fertigen Rotkohl portionsweise einfrieren und zu Kartoffelbrei oder Gnocchi servieren. Für Strudel oder Taschen mischen Sie ihn mit Zwiebeln, Chili, Walnüssen, Knoblauch, Currypulver oder Rosinen und backen im Blätterteig.

Rotkohlpfanne-Zutaten:

  • 1 Zwiebel
  • Kartoffeln (vorgekocht oder Klöße-Reste)
  • Champignons
  • Pflanzenöl
  • Rotkohl
  • Kümmel
  • Paprikapulver
  • Salz
  • Pfeffer
  1. Würfeln Sie Zwiebel, Kartoffeln/Klöße und Champignons.
  2. Dünsten Sie Zwiebeln 2–3 Minuten in Öl.
  3. Braten Sie Kartoffeln und Champignons 10 Minuten mit.
  4. Mischen Sie Rotkohl unter, würzen und 3–5 Minuten fertig garen.

Weitere bewährte Tipps zur Resteverwertung

  • Fleisch- oder vegane Reste in Streifen mit Gemüse oder Bratkartoffeln anbraten.
  • Übriges Obst pürieren zu einem Frühstücks-Smoothie.
  • Schokolade schmelzen für Glasur oder heiße Schokolade mit Milch/Pflanzendrink.
  • Alten Spekulatius für Spekulatius-Tiramisu nutzen.
  • Reste schnell umfüllen und kühlen, um Frische zu erhalten.
  • Verschlossene Reste via Apps wie UXA verschenken.