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Kräuteröl selber machen: Rezept mit Knoblauch und Rosmarin

Kräuteröl sorgt für ein würziges Aroma im Essen und lässt sich leicht selber machen. Wir zeigen dir ein leckeres Rezept mit Knoblauch und Rosmarin, das du auch leicht mit anderen Kräutern variieren kannst.

Kräuteröl selber machen – lecker und gesund

Selbstgemachtes Kräuteröl ist eine pikante Zutat für viele Speisen. Die Speiseöle können die ätherischen Öle und Aromen aus den Kräutern sehr leicht aufnehmen. Du erhältst aber nicht nur ein würziges und hochwertiges Öl, sondern kannst gleichzeitig auch deine Gartenkräuter haltbar machen. Mit dem Kräuteröl kannst du zum Beispiel Salate und Kartoffelgerichte würzen oder es als DIY-Geschenk an Freunde verschenken. Wichtig ist dabei nur, dass du hochwertige Zutaten verwendest.

Kräuteröl aus Knoblauch, Rosmarin und anderen Kräutern

Zutaten für 350 ml Kräuteröl:

  • 1 Glasflasche mit Schraubverschluss
  • 2 Zehen Knoblauch
  • 1 Strauch Rosmarin
  • 350 ml geschmacksneutrales Öl (z.B. Bio-Sonnenblumenöl oder Bio-Rapsöl)

Nach Belieben und Geschmack:

  • 2 Lorbeerblätter
  • 1 Strauch Thymian
  • 1 Chilischote
  • 1 TL bunte Pfefferkörner
  • oder andere selbstgeerntete Kräuter, wie Borretsch, Oregano, Salbei oder Minze.

Kräuter für das Öl auswählen

Deiner Kreativität sind bei der Auswahl der Küchenkräuter keine Grenzen gesetzt. Du kannst nach Belieben weitere Zutaten hinzufügen – und so deinem Öl eine persönliche Note verleihen.

  • Knoblauch und Rosmarin geben dem Öl eine schöne Würze.
  • Aus Bärlauch kannst du würziges Bärlauchöl machen.
  • Die Chilischote verleiht ein wenig Schärfe, weitere Kräuter noch mehr Würze. Du kannst sie von deinem Kräutergarten ernten, in deinem Bio-Supermarkt um die Ecke oder in einem Bio-Onlineshop kaufen.

Grundsätzlich eignen sich alle Gewürzkräuter. Du kannst sie frisch oder getrocknet verwenden.

  • Borretsch und Minze sind nicht lange haltbar und sollten daher frisch sein.
  • Oregano, Rosmarin und Thymian eignen sich eher getrocknet, weil sie dann noch aromatischer sind.

Wichtig ist die hohe Qualität der Kräuter, da hochwertige Pflanzen am meisten Geschmack haben und mehr Aroma an das Öl abgeben. Wir empfehlen Kräuter in Bio-Qualität, damit auch keine Schadstoffe über die Kräuter in das Öl gelangen.

Achtung: Bevor du mit der Zubereitung loslegst, sollten deine frischen Kräuter nicht mehr nass sein.

Kräuteröl zubereiten: Rezept

Rezept für selbstgemachtes Kräuteröl:

  1. Wasche die Glasflasche als erstes mit heißem Wasser aus und lasse sie trocknen. Die Flasche muss komplett trocken sein.
  2. Schneide währenddessen die Knoblauchzehen in zwei Hälften und fülle sie in die Flasche.
  3. Gib dann den Rosmarin in die Flasche. Die Kräuter müssen unbedingt trocken sein, um Schimmel zu vermeiden.
  4. Fülle dann die restlichen Zutaten in die Flasche, die du deinem Kräuteröl zusetzen möchtest.
  5. Als letztes füllst du das Öl in die Flasche. Etwas einfacher klappt das mit einem Trichter.

Tipp: Du kannst die Kräuter auch zerkleinern. Wenn du die Kräuter nicht im Essen haben möchtest kannst du das Öl vor dem Verzehr noch einmal filtern.

Kräuteröl: Haltbarkeit und Lagerung

Die Kräuter müssen komplett vom Öl bedeckt sein. Mit einem Schraubverschluss kannst du die Flasche luftdicht verschließen. Lasse das Öl noch etwa zwei Wochen stehen und durchziehen. So entfaltet sich der Geschmack der Kräuter und geht ins Öl über. Erst dann schmeckt es richtig gut.

Lagere dein Öl an einem dunklen und trockenen Ort. Das Öl konserviert die Kräuter für viele Wochen: Nach dem Öffnen ist dein Kräuteröl etwa sechs Wochen haltbar. Liegen die Kräuter frei in der Flasche, kannst du noch etwas Öl nachfüllen, um Schimmel zu vermeiden.