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Beeinflusst das Kochen den Nährwert von Obst? Insights von Ernährungsexperten (RDs)

Apfelkompott und Muffins mit herbstlichen Früchten, sommerliche Kirschchips oder dazwischen liegende Köstlichkeiten – gekochtes Obst ist ein Dauerbrenner im Backen. Zerstört das Erhitzen jedoch die wertvollen Nährstoffe? (Keine Panik: Es ist nicht so schlimm!) Als erfahrene Ernährungsjournalisten haben wir mit registrierten Ernährungsberatern (RDs) gesprochen, um die Wahrheit ans Licht zu bringen.

Zerstört das Kochen Nährstoffe in Obst?

Spoiler: Kochen kann Nährstoffe reduzieren, doch der Umfang hängt von Methode und Fruchtart ab. Experten wie Valerie Agyeman, R.D. und Spezialistin für Frauengesundheit, erklärt gegenüber mbg: „Beim Kochen und Druckkochen gehen mehr Nährstoffe verloren als bei sanften Methoden.“ Lösliche Ballaststoffe und Vitamine können ins Kochwasser wandern – ein Tipp von Agyeman: Bewahren Sie diese Flüssigkeit für Einmachrezepte oder andere Gerichte auf, um nichts zu verschwenden.

Während hitzeempfindliche Stoffe wie Vitamin C abnehmen, werden andere wie Lycopin bioverfügbarer. „Essen Sie eine Vielfalt an Früchten roh und gekocht – das ist effektiver als ständiges Grübeln“, rät die R.D. Maggie Moon, M.S., R.D. „Viele Nährstoffe überstehen Backen, Grillen, Sautieren oder Dünsten gut.“

Welche Früchte halten Hitze besser aus?

Manche Früchte und Fruchtteile widerstehen Hitze robuster und behalten Vitamine sowie Mineralstoffe. „Äpfel liefern Vitamin C, das Hitze, Licht und Sauerstoff nicht mag“, sagt Moon. Die Schale hingegen ist reich an hitzestabilen Ballaststoffen und Flavonoiden. „Schälen schadet mehr als Backen.“

Vitamine A, E und K sind hitzebeständiger. Beispiele:

  • Vitamin A: Mango, rosa oder rote Grapefruit, Honigmelone, Wassermelone
  • Vitamin E: Avocado, Brombeeren
  • Vitamin K: Kiwi, Pflaumen

Rezepte mit gekochtem Obst

Frisches Obst und Lust auf Wärme? Agyeman empfiehlt einen herbstlichen Auflauf mit Birnen, Zimt, Ingwer und Pekannüssen. Bei frisch gepflückten Äpfeln schlägt Rachel Paul, R.D., Ph.D., und Verhaltensernährungswissenschaftlerin, einen simplen Mikrowellen-Apfel vor. Moon setzt auf Heidelbeer-Crumble für Sommerfeeling. Hier die Rezepte:

Apfelchip

1. 1 gewürfelten Apfel mit 2 TL Butter 1 Minute in der Mikrowelle erhitzen.

2. ½ TL Zimt, ½ TL Kürbiskuchengewürz und ¼ TL Vanille untermischen.

3. Weitere 30 Sekunden in der Mikrowelle garen.

Heidelbeer-Crumble

1. Beeren mit etwas Vollkornmehl, Zitronenschale und -saft vermengen, um zu binden.

2. Vollkorn-Haferflocken, gehackte Nüsse, Gewürze, Avocadoöl, Prise braunen Zucker und Salz mischen.

3. Beeren mit der Hafermasse bedecken.

4. Bei 175°C (350°F) 30–35 Minuten backen.

„Schälen, Zucker, feste Fette und raffinierte Mehle mindern den Nährwert mehr als Kochen“, warnt Moon. Genießen Sie diese Desserts in Maßen.

Fazit

Ein gewisser Nährstoffverlust ist möglich, doch Rachel Paul betont: „Machen Sie sich keine Sorgen – essen Sie täglich reichlich Obst und Gemüse, in jeder Form.“