Sellerie einzufrieren ist eine zuverlässige Methode, um Reste dieses vielseitigen Gemüses langfristig zu erhalten. Ob roh oder gekocht? Als Küchenexperten zeigen wir Ihnen die optimalen Wege.
Sellerie bereichert jede Küche – roh in Salaten, gekocht in Suppen oder als Beilage. Besonders beim Knollensellerie bleiben oft größere Mengen übrig. Mit unseren bewährten Techniken frieren Sie Reste einfach ein und nutzen sie später frisch wie neu.
Sellerie einfrieren: Schritt-für-Schritt-Anleitung
Knollensellerie lässt sich hervorragend roh oder gekocht einfrieren. So gehen Sie bei der rohen Variante vor:
- Schälen Sie den Sellerie gründlich. Entfernen Sie die Schale mit einem scharfen Messer in etwa einem halben Zentimeter Dicke.
- Schneiden Sie ihn in Scheiben, Stifte oder Würfel – passend zu Ihrem geplanten Einsatz. Die Größe bestimmen Sie flexibel.
- Füllen Sie den zerkleinerten Sellerie portionsweise in Gläser oder Vorratsbehälter aus Glas oder Edelstahl. So verzichten Sie auf Plastik. Weitere plastikfreie Tipps finden Sie hier: Lebensmittel einfrieren ohne Plastik: 5 Tipps.
Falls gewünscht, kochen Sie den vorbereiteten Sellerie vorab. Nach dem Abkühlen frieren Sie ihn portionsweise ein – zum Aufwärmen reicht dann ein kurzes Erhitzen. Roher Sellerie hält eingefroren bis zu sechs Monate, gekochter bis zu drei Monate.
Sonderfall Staudensellerie
Staudensellerie blanchieren Sie vor dem Einfrieren zwingend – so bleibt er bis zu sechs Mal länger genießbar. Die genaue Vorgehensweise:
- Putzen Sie den Sellerie: Strunk und Blätter entfernen, Fäden abziehen und gründlich waschen.
- Schneiden Sie ihn in Ihre gewünschte Form und Größe.
- Köcheln Sie in einem großen Topf Wasser auf und stellen Sie eine Schale mit Eiswasser bereit.
- Blanchieren Sie den Sellerie 3–4 Minuten im kochenden Wasser.
- Schocken Sie ihn sofort im Eiswasser.
- Tropfen und vollständig trocknen lassen, dann portionsweise einfrieren.
Blanchierter Staudensellerie hält bis zu einem Jahr. Roh eingefroren nur zwei Monate.