Als Experten für vegane und nachhaltige Küche präsentieren wir ein schnelles Rezept für cremige Erdnusssauce – die perfekte Ergänzung zu asiatischen Klassikern. Entdecken Sie auch umweltfreundlichere Optionen.
Erdnusssauce: Die Zutaten für 4 Portionen
Diese vielseitige Sauce eignet sich hervorragend zum Dippen von Sommerrollen, als Salatdressing, zur Verfeinerung von Nudelpfannen oder zum Marinieren von Tofu und Tempeh.
Greifen Sie bei den Zutaten zu Produkten aus kontrolliert biologischem Anbau mit Bio-Siegel. So umgehen Sie synthetische Pestizide, die nicht nur Rückstände auf Lebensmitteln hinterlassen, sondern auch Umwelt und Insekten schädigen – basierend auf unserer langjährigen Erfahrung in nachhaltiger Ernährung.
Für 4 Portionen benötigen Sie:
- 2 TL frischen, fein geriebenen Ingwer
- 1 Knoblauchzehe, fein gehackt
- 65 g Erdnussmus ohne Zusätze
- 2 EL Sesamöl
- 2 EL Sojasauce
- 1 EL Reisessig
- 1 TL Ahornsirup (alternativ Reissirup oder Dattelsirup)
- Saft einer halben Limette
- 1 Prise Cayennepfeffer oder Chilipulver
- 2 TL Wasser, je nach Bedarf
Praktische Tipps aus der Praxis:
- Bei Glutenunverträglichkeit Tamari-Sauce statt Sojasauce verwenden – eine glutenfreie Alternative.
- Reisessig durch normalen Essig ersetzen, falls nicht vorrätig.
- Für milderen, exotischen Geschmack Kokosmilch einrühren.
- Toppen Sie mit frischem Koriander, Frühlingszwiebeln oder gerösteten Erdnüssen.
Erdnusssauce: So gelingt das Rezept in Minuten
Unsere bewährte Zubereitung ist kinderleicht:
- Ingwer fein reiben, Knoblauch hacken.
- Alle Zutaten bis auf Wasser in einer Schüssel mit Schneebesen zu einer dicken Sauce verrühren.
- Wasser (oder Kokosmilch) portionsweise hinzufügen, bis die ideale Konsistenz erreicht ist.
- Optional mit Erdnüssen, Kräutern oder Zwiebeln garnieren. Perfekt zu Sommerrollen, als Dressing oder Pastasauce.
Tipp: Verschlossen im Kühlschrank hält die Sauce bis zu fünf Tage.
Erdnüsse und Nachhaltigkeit: Fakten und bessere Alternativen
Trotz ihres Geschmacks sollte Erdnusssauce ein gelegentlicher Genuss sein. Die Ökobilanz von Erdnüssen ist problematisch: Langer Transport aus Südamerika (Brasilien, Argentinien), Afrika (Ägypten, Senegal) oder USA verursacht hohe CO2-Emissionen. In Europa kaum Anbau, nur vereinzelt in Zypern.
Positiv: Geringerer Wasserverbrauch als bei Baumnüssen.
Wählen Sie Bio- und Fair-Trade-Erdnüsse, um Ausbeutung zu vermeiden (siehe Nährwerte und Umweltbilanz der Erdnuss).
Nachhaltigere Alternativen für die Sauce:
- Erdmandelmus oder Mandelmus – vorzugsweise europäische Bio-Mandeln trotz hohem Wasserbedarf.
- Selbstgemachtes Erdnussmus aus unbehandelten Bio-Erdnüssen (z. B. aus dem Unverpacktladen).
- Haselnussmus aus regionalen Haselnüssen für nussigen Genuss.