Als erfahrene Köchin weiß ich: Dieser fruchtige Rotkohlsalat verleiht dem Alltag einen Hauch von Luxus und liefert wertvolle Vitamine. Perfekt als festliche Vorspeise oder leckere Beilage.
In Nord- und Osteuropa ist Rotkohl im Winter ein Klassiker. Traditionell gekocht, entfaltet er roh seine volle Frische und Knackigkeit.
Wählen Sie unverpackten Bio-Rotkohl auf Bauernmärkten oder bei Direktvermarktern. Für den rohen Salat ist Frische entscheidend – testen Sie mit Druck: Festes Gemüse ist top. Der helle Belag auf äußeren Blättern ist normal und kein Qualitätsmangel.
Biokisten-Anbieter versorgen Sie saisonal oft plastikfrei.
Rotkohlsalat: Die Zutaten
Greifen Sie zu saisonalen Bio-Zutaten von regionalen Anbietern. Kurze Transportwege minimieren die CO2-Bilanz – nachhaltig und geschmackvoll.
Für vier Portionen benötigen Sie:
- 250 g Rotkohl
- Salz
- 1 Zwiebel
- 1 Zitrone
- 2 Orangen
- 1 TL Apfeldicksaft (alternativ Honig)
- 2 Äpfel
- 4 EL Walnussöl
- 10 Walnüsse
Küchenutensilien:
- 1 Küchenhobel
- 1 Zitruspresse
- 1 große Salatschüssel
Zubereitungszeit: 20 Minuten
Ruhezeit: 30 bis 60 Minuten
Rotkohlsalat: Die Zubereitung
Starten Sie mindestens eine Stunde im Voraus. So kann sich der Geschmack optimal entfalten – der Salat braucht 30 Minuten Ruhezeit.
- Putzen Sie den Rotkohl, entfernen Sie Strunk und dicke Blattrippen.
- Hobeln Sie ihn fein und geben Sie die Streifen in eine große Salatschüssel.
- Salzen Sie und kneten Sie mit den Händen, bis der Kohl weich wird.
- Schälen und würfeln Sie die Zwiebel, untermischen.
- Geben Sie Saft von einer Zitrone, einer Orange und 1 TL Apfeldicksaft hinzu, gut vermengen.
- Äpfel waschen, entkernen, würfeln und unterheben.
- Mit 4 EL Walnussöl begießen und durchmischen.
- Zugedeckt 30–60 Minuten bei Raumtemperatur ziehen lassen.
- Walnüsse knacken.
- Zweite Orange filetieren. Tipp: Orangen filetieren: Mit dieser Anleitung geht es ganz leicht.
- Anrichten, mit Orangenspalten und Walnusskernen garnieren.
Alles Wissenswerte über Rotkohl
In Deutschland erhältlich fast ganzjährig: Frühe Ernte ab Ende Juni, Hauptsaison September bis November. Lagerkohl hält bis März bei regionalen Produzenten.
Im Kühlschrank-Gemüsefach bleibt ein ganzer Kopf bis 14 Tage frisch. Rest mit Schnittfläche auf Teller lagern und schnell verbrauchen.
Interessant: Anthocyane sorgen für die Färbung – pH-abhängig rot bis blau (daher Rot- oder Blaukraut). Im Salat färbt Säure rot; mit Natron beim Dünsten wird er blau.