Vor sechs Monaten hat mir Zucker eine harte Lektion erteilt.
Lassen Sie mich ausholen: Seit fünfünf Jahren bin ich zertifizierte ganzheitliche Köchin. Bis vor sechs Monaten hätte ich geschworen, mein Verhältnis zum Essen im Griff zu haben – ich aß intuitiv, genoss ab und zu Naschereien und fokussierte mich auf das Leben jenseits des Tellers.
Dann begann ich, den Dessertteil meines zweiten Kochbuchs zu schreiben.
Ich setze natürlich auf Süßungsmittel wie Ahornsirup, Honig, Datteln und Kokosblütenzucker. Doch das tägliche Probieren solcher Leckereien verwandelte mich in ein echtes Zuckermonster.
Beim Arbeiten am Computer starrte ich plötzlich auf einen Haufen leerer Verpackungen von Schokoladen-Erdnussbutter-Cups. Ein Löffel Eiscreme wurde nachts zu einem ganzen Pint, und ich strich meine laktosefreie Lieblingsglasur auf alles Mögliche – Haferflocken, Bananen, Riegel. Essen, das bereits süß genug ist. Mehrmals musste ich meine 5-Schichten-Zauberriegel (aus Kochbuch 2!) mit Spülmittel übergießen, um nicht alles aufzuessen.
Diese Zufuhr führte zu unruhigem Schlaf, nachmittäglicher Erschöpfung und ständigem Übelkeitsgefühl. Ich fühlte mich hilflos, ausgeliefert an Heißhunger – wie seit Jahren nicht mehr.
Glücklicherweise habe ich mit 33 Jahren Wellness-Tools, die mir mit 23 fehlten. Ich traf eine Entscheidung.
Ich integrierte Stevia und Mönchsfrucht in die Pantry meines LL Balanced Cookbook – zwei pflanzliche, kalorienfreie Süßstoffe, die sicher und lecker sind. Ich wähle Zutaten sorgfältig, da meine Rezepte einfach, bezahlbar und praxistauglich sein sollen. Neue Basics müssen sich lohnen: investieren, lernen, immer griffbereit.
Ich testete meine Desserts mit diesen null-glykämischen Alternativen und tauschte normale Schokolade gegen Lily's Stevia-Schokolade. Sie heben den Blutzucker nicht an, ermöglichen süßen Genuss ohne Crashes oder Heißhunger. Honig & Co. sind in Maßen toll, aber ich wollte meinen Lesern verlassbare zuckerfreie Optionen bieten. So entstand Küchenzauber mit Stevia und Mönchsfrucht.
Die Ergebnisse nach dem Wechsel
Die Veränderung war spürbar und überwältigend! Trotz Dessert-Tests im Alltag war das Zuckermonster besiegt. Ich hörte auf meine Signale, stoppte bei Sattheit. Besserer Schlaf, stabile Energie den ganzen Tag – vor allem: Kontrolle über meine Wahl.
Schließlich beendete ich den Dessert-Abschnitt. Die positiven Effekte waren so stark, dass 'zuckerfrei' zentral in Buch und Alltag wurde. Ich ergänzte Snacks mit Grasfutter-Jerky und Macadamianüssen, tauschte Ahornsirup in Kaffee und Smoothies gegen Stevia-Drops. Granulierte Mönchsfrucht ersetzte andere – ich mische 1:1 mit Kokosblütenzucker bis ¼ Tasse (darüber weniger Mönchsfrucht).
Für mich als Schokoladenliebhaberin war der Switch zu Lily's Salted Almond Chocolate nachmittags ideal. Ich liebe Lily's so sehr, dass ich beim diesjährigen mbg revitalize ein Fondue-Event mit Lily's Chips und gegrillten Saisonfrüchten koche. Klingt edel? Ist kinderleicht! Rezept folgt.
Meine Definition von 'Gleichgewicht'? Keine starre Balance, sondern intuitive Nähe zum Körper. Natürlich zuckerfreie Süßstoffe sind ein Schlußelwerkzeug in meinem Arsenal. Wenn Sie gegen Zucker kämpfen, probieren Sie es – es lohnt sich.
Mein Schokoladenfondue-Rezept
Ergibt 4–6 Portionen
- 1 Tasse Lily's Chocolate Chips mit 2 EL Kokosöl, Ghee, Erdnuss- oder Mandelbutter in mikrowellengeeigneter Schüssel mischen.
- In 20-Sekunden-Intervallen bei hoher Stufe schmelzen, zwischendurch rühren, bis cremig. Oder im Wasserbad.
- Frisches Obst reicht auch: Erdbeeren, Ananas, grüne Apfelspalten!