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Die 4 wichtigsten Gemüsefamilien: Wurzelgemüse, Kreuzblütler, Blattgemüse und Nachtschatten – Experten-Tipps für mehr Vielfalt

Wir wissen alle: Gemüse ist essenziell für unsere Gesundheit. Experten empfehlen, dass es mindestens die Hälfte Ihres Tellers ausmacht. Die Vielfalt an Gemüsearten geht weit über Klassiker wie Erbsen und Karotten hinaus. Ernährungsexpert:innen betonen: Abwechslung ist der Schlüssel zu optimaler Nährstoffversorgung.

Eine breite Palette deckt Ihren täglichen Bedarf ab. „Mindestens fünf Portionen pro Tag, idealerweise zwei Portionen Blattgemüse, eine Portion Kreuzblütler und zwei Portionen anderes Gemüse“, rät Nisha Melvani, RDN und Schöpferin von Cooking for Peanuts.

Es ist einfacher als gedacht. Von Wurzelgemüse über Kreuzblütler und Blattgemüse bis zu Nachtschatten erklären Expert:innen, was Sie wissen müssen, wie Sie sie zubereiten und warum sie Ihre Ernährung bereichern.

Wurzelgemüse

Verbessern Sie Ihre Ernährung von der Wurzel her. „Eine unglaublich nährstoffreiche und energetisierende Ergänzung“, sagt Desiree Nielsen, R.D. und Autorin von Good for Your Gut: A Plant-Based Digestive Health Guide and Nourishing Recipes for Living Well. Sie liefern hochwertige Kohlenhydrate für Energie sowie Vitamine und sekundäre Pflanzenstoffe. Karotten sind reich an Beta-Carotin (Vitamin-A-Vorstufe), das Haut und Immunsystem stärkt. Rüben enthalten entzündungshemmende Betalaine und organisches Nitrat, das Blutdruck reguliert und sportliche Leistung fördert.

„Wurzelgemüse sind unterirdische Pflanzenteile, die Kohlenhydrate als Energiespeicher für die Pflanze bilden“, erklärt Nielsen.

Melvani beschreibt sie an dicker Schale und langen Blättern erkennbar. Achtung: Stärkehaltige wie Kartoffeln in Maßen genießen, da sie den Blutzucker beeinflussen können.

Beispiele für Wurzelgemüse:

  • Karotten
  • Rüben
  • Knollensellerie
  • Kartoffeln
  • Rüben
  • Pastinaken
  • Radieschen
  • Kurkuma
  • Ingwer
  • Zwiebel
  • Knoblauch

Kreuzblütler

Kreuzblütler boosten Ihre Nährstoffaufnahme – vielseitig in Suppen, Salaten, Pfannengerichten oder Currys.

Zu ihnen gehören Kohl, Brokkoli, Rosenkohl, Rucola, Blumenkohl, Grünkohl, Senfgrün, Rübenblätter, Pak Choi und Radieschen. Benannt nach ihren kreuzförmigen Blüten.

„Reich an Folsäure, Vitaminen K, A, C sowie Glucosinolaten, die den typischen Geschmack und Geruch erzeugen“, sagt Melvani. Nielsen ergänzt: Diese schwefelhaltigen Verbindungen schützen die Pflanze und fördern antioxidative, entzündungshemmende Effekte – potenziell gut für Herzgesundheit.

Beispiele für Kreuzblütler:

  • Kohl
  • Brokkoli
  • Rosenkohl
  • Rucola
  • Blumenkohl
  • Grünkohl
  • Senfgrün
  • Rüben
  • Pak Choi
  • Radieschen

Blattgemüse (Grüne)

„Iss dein Grün“ – ein Klassiker mit Grundlage. Cory Ruth, RDN und CEO von The Women's Dietitian: „Grüne liefern Ballaststoffe, B-Vitamine (z. B. Folsäure), C, E, K, Kalzium, Magnesium, Kalium sowie Lutein, Beta-Carotin und Zeaxanthin – essenziell für Augen, Leber, Knochen, Energie und Immunsystem.“

„Greens umfassen essbare Pflanzenblätter in vielfältigen Geschmacksrichtungen und Texturen – roh oder gekocht.“

Beispiele für Grüne:

  • Brokkoli
  • Salat
  • Pak Choi
  • Mangold
  • Rucola
  • Grünkohl
  • Spinat

(Lesen Sie hier noch mehr über Blattgemüse.)

Nachtschatten

Nachtschatten sind eine Familie von Gemüsen und Gewürzen mit Alkaloiden. Ruth: „In üblichen Mengen harmlos.“ Kontroversen in Wellness-Kreisen sind nuanciert.

Vorteile: Antioxidantien schützen Zellen. Anthocyane in Auberginen fördern Stoffwechsel; Lycopin in Tomaten Herzgesundheit; Paprika Vitamin C für Immunsystem; Kartoffeln Kalium für Blutdruck.

Beispiele für Nachtschatten:

  • Tomaten
  • Aubergine
  • Kartoffeln
  • Paprika
  • Pfeffer (wie Paprika und Cayennepfeffer)

Fazit

Egal welche Familie Sie wählen: Die Vorteile reichen von Augengesundheit bis Herz. „Alle bieten Vitamine, Mineralstoffe, Antioxidantien und Ballaststoffe für Herz, Gehirn und Gewicht“, fasst Ruth zusammen.