Originelle Raclette-Beilagen bringen dem winterlichen Klassiker frischen Schwung. Als passionierte Köche mit jahrelanger Erfahrung bei Festtags-Raclette-Partys haben wir bewährte Rezepte zusammengestellt, die perfekt passen.
Frisches Kräuterbrot: Die klassische Raclette-Beilage
Knuspriges Kräuterbrot ist eine unübertreffliche Raclette-Beilage: Genießen Sie es pur, mit geschmolzenem Käse oder gebratenen Pilzen belegt. Auf dem Raclette erhitzt, ist es im Nu fertig. Selbst trockenes Brot gewinnt durch dieses Rezept neuen Biss.
Für knuspriges Kräuterbaguette für zwei Personen benötigen Sie folgende Zutaten:
- 8 Scheiben (selbst gebackenes) Baguette
- 1 kleine Knoblauchzehe
- 4 EL Speiseöl
- 1 EL Schnittlauchröllchen
- Salz
So bereiten Sie die Beilage auf dem Raclette-Ofen zu:
- Schneiden Sie das Brot in etwa ein- bis zwei Zentimeter dicke Scheiben.
- Schälen Sie den Knoblauch, drücken Sie ihn durch eine Presse oder würfeln Sie ihn fein.
- Mischen Sie Knoblauch, Öl, Schnittlauch und eine Prise Salz.
- Bestreichen Sie das Brot dünn mit der Marinade.
- Rösten Sie das Brot auf der Grillplatte des Raclettes.
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Würzige Raclette-Beilage: Eingelegte Zwiebeln
Kräftiger Schnittkäse, würziger Ziegenkäse und zarter Weichkäse schmelzen im Raclette zu einer sämigen Creme, die sich ideal über Kartoffeln, Pilze und Tofu legt. Der perfekte Kontrast: eingelegte Zwiebeln.
Für diese Raclette-Beilage benötigen Sie:
- 1 Zwiebel
- 100 ml Weißwein
- 100 ml Balsamico-Essig
- 30 g Honig
- Salz
- 1 Messerspitze Pfeffer
- 1 Messerspitze Zimt
- 1 Nelke
So gehen Sie vor:
- Schälen Sie die Zwiebel und schneiden Sie sie in mundgerechte Viertel oder Achtel.
- Geben Sie Weißwein, Essig, Honig, Salz, Pfeffer, Zimt und Nelke in einen Topf und kochen Sie die Mischung auf.
- Fügen Sie die Zwiebeln hinzu und lassen Sie sie zehn Minuten auf mittlerer Hitze mitkochen. Rühren Sie regelmäßig um.
- Lassen Sie den Sud abkühlen. Je länger die Zwiebeln ziehen, desto intensiver der Geschmack.
- Servieren Sie die abgekühlten Zwiebeln als Raclette-Beilage.
Tipp: Zwiebeln lassen sich bis in den Herbst ernten und gut lagern – ideal für regionale Winterversorgung. Eingekocht halten eingelegte Zwiebeln monatelang.
Zum Raclette: Frischer Wintersalat
Feldsalat ist bis Dezember in Saison und die ideale frische Ergänzung zu Weihnachten oder Silvester. Dieses Rezept ist vegan – mehr Ideen: Veganes Raclette: Die besten Zutaten und Ideen.
Mixen Sie einen pikanten Salat aus:
- 1 halbe Zwiebel
- 1 kleine Knoblauchzehe
- 1 TL Senf
- 2 EL Olivenöl
- 3 EL (selbst gemachter) Apfelessig
- 1 TL Sojasauce
- 1 Prise Salz
- 4 Hände voll Feldsalat
- Etwas Pfeffer zum Mahlen
Zubereitung:
- Schälen und fein würfeln Sie die Zwiebel, geben Sie sie in eine Salatschüssel.
- Drücken Sie die geschälte Knoblauchzehe durch die Presse (oder würfeln Sie fein) in die Schüssel.
- Verrühren Sie Zwiebel, Knoblauch, Senf, Olivenöl, Apfelessig, Salz und Sojasauce.
- Waschen Sie den Feldsalat, entfernen Sie die Wurzeln und mischen Sie ihn kurz vor dem Servieren unter das Dressing.
- Verfeinern Sie mit frisch gemahlenem Pfeffer.
Weitere Dressings für Feldsalat in unserem Artikel.
Raclette-Beilage pikant-süß: Honig-Salz-Kerne
Salzig karamellisierte Nüsse und Kerne überzeugen als Topping oder Snack. Walnüsse und Haselnüsse ernten Sie im Herbst regional. Auch Sonnenblumenkerne harmonieren mit herzhaften Pfännchen.
Zutaten:
- 100 g Sonnenblumenkerne, Haselnüsse oder Walnüsse (auch gemischt)
- 30 g Honig
- ½ TL Salz
- 1 Messerspitze geräucherte Paprika
- Etwas Pflanzenfett
Zubereitung:
- Erhitzen Sie Kerne und Honig in einer Pfanne.
- Streuen Sie Salz und Paprika darüber, rühren Sie mit einem Pfannenwender um, bis alles bedeckt ist.
- Braten Sie unter Rühren ca. zehn Minuten.
- Fetten Sie einen Teller mit Pflanzenfett ein.
- Verteilen Sie die Kerne getrennt darauf und lassen Sie abkühlen.
Tipp: Ohne Salz und Paprika als süßen Nachtisch – oder entdecken Sie Desserts für Weihnachten.