Gurken sind kalorienarme Powerhouses, die dank ihres hohen Wassergehalts entwässern und mit Vitaminen sowie Mineralstoffen versorgen. Als Ernährungsexperten klären wir über Nährwerte, bewährte Tipps und Mythen auf.
Gurken: Kalorienarm und nährstoffreich
Gurken zählen mit nur etwa zwölf Kilokalorien pro 100 Gramm zu den kalorienärmsten Lebensmitteln. Der hohe Wasseranteil von rund 95 Prozent ist dafür verantwortlich. Pro 100 Gramm enthalten sie circa drei bis vier Gramm Kohlenhydrate sowie nur minimale Mengen an Fett und Eiweiß.
Durch den hohen Wassergehalt liefern Gurken zwar Mikronährstoffe in geringen Mengen – darunter Vitamin C, B-Vitamine sowie Mineralstoffe wie Kalium, Zink, Calcium und Magnesium. Um den Tagesbedarf spürbar zu decken, müssten Sie jedoch etwa ein Kilogramm essen.
Gurken: Praktische Tipps und Hintergründe
Verzehren Sie Gurken am besten ungeschält, da sich die wertvollen Mikronährstoffe dort konzentrieren. Wählen Sie Bio-Qualität, um Pestizide zu vermeiden. In Deutschland liegt die Gurken-Saison zwischen Juni und September, wenn regionale Produkte am frischesten sind. Lagern Sie sie im Kühlschrank bei 10 bis 12 Grad für optimale Haltbarkeit.
Botanisch zählen Gurken zu den Kürbisgewächsen. Es gibt die klassische Salatgurke (auch Schlangengurke) und die Einlegegurke, die eingelegt wird. Mehr zu Gewürzgurken: Warum du Gewürzgurken-Wasser trinken solltest.
1988 führte die EU die „Verordnung zur Festsetzung von Qualitätsnormen für Gurken“ ein, die Gurken nach Krümmung klassifizierte. Tatsächlich stammte die Initiative von Unternehmen, um Transport zu optimieren. Glücklicherweise fiel die Verordnung 2009 zusammen mit anderen Gemüsenormen.
Gurken: Vielseitige Einsatzmöglichkeiten
Da Gurken nur roh essbar sind, eignen sie sich perfekt für Salate oder als Basis für italienisches Gazpacho. In Smoothies mit süßem Obst wie Birnen, Kiwis, Äpfeln oder Melonen sowie Ingwer und Minze entsteht ein erfrischendes Highlight.