Grünkohl lässt sich vielseitig würzen und bereichern Sie Ihren Speiseplan mit diesem regionalen Superfood. Als erfahrene Köche teilen wir bewährte Tipps für eine geschmacksintensive Zubereitung.
Grünkohl schonend zubereiten
Von Ende Oktober bis Anfang März ist Grünkohl in Deutschland Saison. Dieses klassische Wintergemüse, auch Kale genannt, punktet in der kalten Jahreszeit mit mehr Vitamin C als andere Kohlsorten sowie reichlich Antioxidantien. Als regionale Superfood liefert es zudem Eisen, Kalium, Kalzium, Magnesium, pflanzliches Eiweiß und Ballaststoffe.
Um diese Nährstoffe optimal zu erhalten, bereiten Sie Grünkohl schonend zu. Vitamin C ist hitzeempfindlich, daher empfehlen wir Blanchieren oder rohe Verarbeitung. Beim Dünsten bleiben die Inhaltsstoffe weitgehend erhalten.
Vorab Strünke und dicke Stiele abschneiden und die Blätter gründlich waschen.
Grünkohl würzen: 5 raffinierte Ideen
Früher war Grünkohl vor allem Beilage zu deftigen Fleischgerichten. Heute glänzt es auch in veganen Rezepten – mit den passenden Gewürzen und Zutaten.
Hier sind fünf bewährte Varianten zum Würzen:
- Klassisch: Traditionell mit angebratenen Zwiebeln, Salz, Pfeffer, Muskatnuss und Senf abschmecken. Knoblauch rundet ab. Perfekt zu Speck, Kasseler oder deftigen vegetarischen Gerichten.
- Asiatisch: In einem Wok mit Chili, Frühlingszwiebeln, Knoblauch und Ingwer in Kokosöl anbraten. Mit Sojasauce und Gemüsebrühe ablöschen, dann Salz, Pfeffer, Kreuzkümmel, Zucker und Currypaste. Ideal zu Nudeln oder Reis.
- Fruchtig: Mit Zwiebeln, Birnen und Äpfeln anbraten. Mit Salz, Pfeffer, Zucker und Zitronensaft abschmecken.
- Süß-Sauer: Mit Essig und Rosinen anbraten, optional Nelken oder Lorbeerblatt. Salz, Pfeffer und Zucker dazu.
- Cremig: Fein geschnitten mit Zwiebeln anbraten, mit Kokosmilch oder Hafermilch als Sahneersatz ablöschen. Muskatnuss und Hefeflocken für käsigen Geschmack – wie Rahmspinat.
Tipp: Rezepte für Grünkohl als Eintopf, Salat und Nudelpfanne finden Sie in unserer Rezept-Übersicht.