Als Ernährungsexperten wissen wir: Zu viel von einem Guten kann schaden. Kalzium ist essenziell für starke Knochen, ein gesundes Herz, Zähne sowie Nerven- und Muskelfunktion. Ein Mangel führt zu Osteoporose, Hypokalzämie oder Osteopenie. Doch eine Überladung birgt Risiken. Erfahren Sie, was bei Hyperkalzämie passiert und wie Sie kalziumreiche Lebensmittel richtig dosieren.
Ab wann wird Kalzium schädlich?
Hyperkalzämie entsteht durch hohen Kalziumspiegel im Blut. Ursachen: Dehydration, übermäßiger Konsum kalziumreicher Nahrung, Hyperparathyreoidismus oder granulomatöse Erkrankungen.
Symptome einer Hyperkalzämie
Häufige Anzeichen: Müdigkeit, Muskelkrämpfe, Knochenschmerzen, Übelkeit, Verstopfung, starker Durst, häufiges Wasserlassen und Reizbarkeit.
Gesundheitsrisiken hoher Kalziumwerte
Hyperkalzämie kann Nierensteine, Nierenversagen, Demenz, Verwirrtheit, Osteoporose und Herzprobleme auslösen. Schwere Fälle führen zu Koma.
Vermeiden Sie Komplikationen, indem Sie kalziumreiche Lebensmittel maßvoll genießen. Hier unsere Top 5, die Sie nicht übertreiben sollten:
Käse
Käse ist köstlich und kalziumreich. Doch übermäßiger Verzehr fördert Gewichtszunahme und Hyperkalzämie-Risiken.
Spinat
Grünes Blattgemüse ist unverzichtbar – Experten raten zu mindestens 2,5 Tassen täglich. Oxalate im Spinat können jedoch bei Überkonsum Nierensteine begünstigen.
Nüsse
Nüsse liefern Kalzium und gesunde Fette, aber zu viel Kalorienzuwachs birgt Gewichtsrisiken und verstärkt Hyperkalzämie-Probleme.
Bohnen
Grüne Bohnen bieten Kalzium, Ballaststoffe und Protein. Täglich 2,5 Tassen Gemüse sind ideal – Exzesse führen jedoch zu Bauchfett und Gewichtszunahme.
Sojamilch
Beliebt bei Veganern und kalziumreich. Isoflavone können aber Fruchtbarkeitsstörungen und Langzeitrisiken bergen.