Die Zonendiät ist ein bewährter Ernährungsplan, der Mahlzeiten in ein ausgewogenes Verhältnis von 40 % Kohlenhydraten, 30 % Eiweiß und 30 % Fett unterteilt. Im Vergleich zur typischen westlichen Ernährung bedeutet das weniger Kohlenhydrate, mehr Protein und etwas weniger Fett. Barry Sears, Gründer und Befürworter der Diät, erklärt: Weniger Kohlenhydrate und mehr Protein stabilisieren den Blutzuckerspiegel, reduzieren Entzündungen und fördern effektiven Fettabbau.
Ernährungsexperten sehen die Zonendiät jedoch nicht als überlegen gegenüber anderen Diäten.
Wie funktioniert die Zonendiät?
Sie wirkt durch die Reduktion von Entzündungen im gesamten Körper, ohne Lebensmittelgruppen auszuschließen. Dadurch wird Fettverbrennung beschleunigt.
Lebensmittel, die Sie bei der Zonendiät meiden sollten
- Verarbeitete Getreide wie Nudeln, Brot und Reis
- Stark gezuckerte Produkte wie Süßstoffe, Desserts, Säfte sowie Früchte wie Banane, Melone, Wassermelone, Mango und Ananas
- Stärkehaltiges Gemüse wie Erbsen, Mais und Kartoffeln
- Fettreiche, verarbeitete Proteine wie Steaks, Hot Dogs und Hamburger
Lebensmittel, die in der Zonendiät erlaubt sind
- Vollkornprodukte wie Gerste und Haferflocken
- Frisches Obst und Gemüse mit wenig Zucker wie Äpfel, Beeren, Brokkoli und Grünkohl
- Mageres Protein wie Hühnerbrust, Fisch, Truthahn, Eiweiß sowie fettarme Milchprodukte
- Ergänzend: Fischölergänzungen mit Extrakten aus Früchten und Gemüse
So setzen Sie die Zonendiät um
Die Hand-Block-Methode macht es einfach: Die 5 Finger symbolisieren 3 Mahlzeiten plus 2 Snacks täglich – nie mehr als 5 Stunden Abstand.
Jeder Block umfasst 7 g Protein, 9 g Kohlenhydrate und 1,5 g tierisches Fett bzw. 3 g pflanzliches Fett. Frauen essen pro Mahlzeit 3 Blöcke, Männer 4 – inklusive Snacks.
Fazit
Passt die Zonendiät zu Ihrem Lebensstil, lohnt ein Versuch. Studien zeigen jedoch keine signifikanten Verbesserungen bei Blutzucker oder Gewicht nach einem Jahr.