Anisplätzchen sind ein unverzichtbarer Klassiker unter den Weihnachtsgebäcken. Als erfahrene Bäckerin teile ich mit Ihnen mein zuverlässiges Rezept, mit dem Sie diese aromatischen Plätzchen mit markantem Anisgeschmack mühelos zu Hause zaubern.
Zutaten für authentische Anisplätzchen
Ihre herbe, würzige Note ergänzt die süßen Weihnachtsnaschereien ideal. Für ca. 40-50 Stück benötigen Sie:
- 150 g Puderzucker
- 2 Bio-Eier
- 1 Prise Salz
- 1 Päckchen Vanillezucker
- 150 g Mehl
- 1 Teelöffel gemahlener Anis
- Butter und Mehl für das Blech
Wählen Sie bevorzugt Bio-Zutaten aus regionaler Produktion: So fördern Sie Nachhaltigkeit, artgerechte Tierhaltung und minimieren CO₂-Emissionen. Bei Eiern achten Sie auf Produktion ohne Kükenschreddern.
Zubereitung: Schritt-für-Schritt-Anleitung
Geduld ist der Schlüssel zum Erfolg – folgen Sie diesen bewährten Schritten:
- Sieben Sie den Puderzucker in eine Rührschüssel und fügen Eier, Salz und Vanillezucker hinzu.
- Stellen Sie die Schüssel über ein heißes Wasserbad und schlagen Sie die Masse mit einem Handrührgerät schaumig. Halten Sie genau 40 °C – zu heiß wird nichts!
- Nehmen Sie die Schüssel herunter, rühren Sie abkühlend um, bis der Zucker vollständig gelöst ist.
- Sieben Sie Mehl darüber und heben Sie es mit dem gemahlenen Anis behutsam unter.
- Fetten Sie das Backblech mit Butter ein und bestäuben Sie es mit Mehl. Portionieren Sie Teigtupfen (ca. 2 cm Ø) – ideal mit einem Spritzbeutel.
- Lassen Sie das Blech unbedeckt 12 Stunden oder über Nacht bei Raumtemperatur ziehen, damit die Plätzchen austrocknen.
- Backen Sie auf mittlerer Schiene bei 140 °C (Umluft 120 °C, Gas Stufe 1) 20-30 Minuten, bis die Unterseite leicht bräunt und oben hell bleibt.
- Kühlen Sie das Blech komplett ab, bevor Sie die Plätzchen lösen.
Echte Anisplätzchen zeigen "Füßchen" oder "Hütchen": Ein Sockel mit weißer Haube. Das Trocknen ist entscheidend – ohne ist der Genuss aber ebenso herrlich!
Tipp: Lagern Sie sie separat in einer Dose, damit der intensive Anisduft nicht auf andere Weihnachtsplätzchen übergreift.
Gesundheitsvorteile von Anisplätzchen
Anis bereichert Weihnachten: In Lebkuchen, Glühwein, Tee und mehr. Heimisches Aniskraut oder Sternanis (aus China/Südostasien) teilen ähnlichen, würzigen Geschmack – Sternanis ist intensiver.
Beide wirken antibakteriell, entzündungshemmend, lindern Magenbeschwerden und Halsschmerzen und fördern die Verdauung – perfekt nach festlichen Mahlzeiten.
Verwenden Sie regionalen Anis für besseren ökologischen Fußabdruck.
Weitere Plätzchen-Rezepte:
- Vanillekipferl: Einfache Rezepte mit und ohne Ei
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