Sanddorn-Marmelade bietet eine erfrischende Alternative zu klassischen Erdbeer- oder Kirschmarmeladen. Als Experten für regionale Superfoods zeigen wir Ihnen Schritt für Schritt, wie Sie die Beeren zu einem vitaminreichen Aufstrich verarbeiten.
Sanddorn, die orangerote Vitamin-C-Bombe, gedeiht in Deutschland besonders an der Ostseeküste, in Dünen oder Kieferwäldern. Mit kalkhaltigem Boden und sonnigem Standort lassen sich die Sträucher auch im eigenen Garten kultivieren. Sanddorn pflanzen: Das musst du für eine reiche Ernte beachten
Die sauren Beeren eignen sich vielseitig: für Marmelade, Saft, Sirup oder Sanddorn-Öl in Haut- und Haarpflege. Im Gegensatz zu importierten Acerola-Beeren oder Avocados ist Sanddorn regional und saisonal leicht erhältlich.
Wichtiger Hinweis: Beim Erhitzen gehen bis zu 40 Prozent des Vitamin C verloren, während Vitamin A besser erhalten bleibt. Für maximalen Vitamin-C-Effekt empfehlen wir frischen, unerhitzten Sanddornsaft.
Sanddorn-Marmelade kochen: So gelingt sie perfekt
Aus reifen Sanddornbeeren entsteht in kürzester Zeit eine süß-säuerliche, fruchtige Marmelade.
Zutaten für ca. 1,5 kg Marmelade:
- 1 kg Sanddornbeeren
- etwa 50-100 ml Wasser
- 500 g Gelierzucker (2:1)
Mit Gelierzucker 2:1 reichen 500 g Zucker pro kg Frucht – weniger als die üblichen 700 g. So wird die Marmelade zuckerärmer und fruchtiger.
Zubereitungsschritte:
- Beeren von Stielen lösen. Mit Wasser aufkochen, bis sie aufplatzen und sich vom Schalen lösen.
- Durch ein Sieb streichen. Gesiebte Masse mit Gelierzucker in einem großen Topf vermengen und aufkochen.
- 4 Minuten köcheln lassen, dabei ständig umrühren.
- Gelierprobe machen: Einen Klecks auf kalten Teller geben – zieht er beim Kühlen eine Haut?
- Bei Geliererfolg heiß in ausgekochte Schraubgläser füllen, verschließen und abkühlen lassen.