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Kaffee vs. Matcha: Welches Getränk ist gesünder für Körper und Geist? Expertenvergleich

Manchmal scheint es ohne Koffein unmöglich, den hektischen Alltag von neun bis fünf zu meistern. Für viele ist der morgendliche Kaffee oder Matcha-Latte der Schlüssel zu mehr Energie und Wohlbefinden – und das auf köstliche Weise. Doch welches Getränk ist wirklich besser für Ihren Körper?

Vorteile von Matcha im Vergleich zu Kaffee

Matcha

Matcha ist ein fein gemahlenes Grüntee-Pulver aus geschatteten Teeblättern, das für seinen intensiven Geschmack und seine helle Farbe bekannt ist.

„Matcha ist basischer als Kaffee und weist einen ähnlichen Koffeingehalt auf“, erklärt Ella Davar, R.D., CDN, gegenüber mbg. Der niedrigere Säuregehalt macht Matcha ideal für Menschen mit empfindlichem Magen. „Matcha hat praktisch keine Nachteile, außer dass hochwertige Qualität teuer ist und die Zubereitung Zeit erfordert.“

Diese Grüntee-Variante ist reich an L-Theanin, einer Aminosäure mit anti-stressfördernden Eigenschaften. Studien zeigen, dass L-Theanin in Kombination mit Koffein für einen ruhigen, anhaltenden Energieschub sorgt.

Matcha enthält zudem fast dreimal so viel EGCG (Epigallocatechingallat) wie herkömmlicher Grüntee. Eine Analyse der chemischen Zusammensetzung bestätigt, dass diese Antioxidantien freie Radikale neutralisieren und die natürlichen Entgiftungsprozesse des Körpers unterstützen.

Pro 240-ml-Portion liefert Matcha etwa 70 mg Koffein – perfekt für einen sanften Start in den Tag, auch bei Schlafmangel.

Kaffee

Kaffee ist weltweit der beliebteste Energiespender. „Er ist reich an Polyphenolen, Antioxidantien und Koffein“, betont Davar. Eine Studie im European Journal of Clinical Nutrition mit 676 gesunden älteren Männern über 10 Jahre zeigte: Kaffeetrinker hatten weniger kognitiven Verfall, besonders bei drei Tassen täglich.

Neue Forschung in den Annalen der Inneren Medizin verbindet höheren Kaffeekonsum mit geringerem Sterberisiko, insbesondere bei Verdauungs- und Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

Kaffee fördert zudem die Darmtätigkeit (Peristaltik), wie Wendie Trubow, M.D., MBA, für funktionelle Medizin erklärt. Marvin Singh, M.D., integrative Gastroenterologe, fügt hinzu: „Die Wärme der Flüssigkeit könnte die Beweglichkeit anregen.“ Pro 240 ml schwarzer Kaffee enthält 96 mg Koffein – ein starker Kick.

Was ist besser?

Beide Getränke bieten gesundheitliche Vorteile, doch bei empfindlichem Magen ist Kaffee problematisch: „Er ist stark säurehaltig und kann bei Überkonsum oder sensibler Verdauung belasten“, warnt Davar. Cold Brew ist milder und eine gute Alternative.

Zu viel Koffein kann Angst, Dehydrierung oder Nervosität auslösen – besonders am Nachmittag. Bei Stressanfälligkeit überwiegen Matchas beruhigende Eigenschaften. Insgesamt hat Matcha „praktisch keine Nachteile“ für Ihr Wohlbefinden.

So nutzen Sie beide optimal

Außer als Energiespender sind Kaffee und Matcha vielseitig: Mischen Sie Kollagen hinein für mehr Hautgesundheit (Tipps für perfekten Kollagen-Kaffee finden Sie hier). Ein DIY-Kaffee-Peeling entfernt abgestorbene Hautzellen. Beide eignen sich hervorragend für Desserts wie milchfreie Matcha-Eiscreme. Entdecken Sie acht Tipps für gesünderen Kaffee.

Das Wichtigste im Überblick

In Maßen boosten Kaffee und Matcha Energie und Kognition durch Koffein und Antioxidantien. Für weniger Säure und Zittern ist Matcha überlegen. Davar rät: „Drei- bis viermal wöchentlich Matcha, ein- bis dreimal Kaffee – das Beste aus beiden Welten.“