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Vegane Reste-Rezepte aus aller Welt: Pflanzliche Reste nachhaltig und lecker verwerten

Übrig gebliebene Speisereste landen nicht im Müll! Als Ernährungsexperten empfehlen wir, Ressourcen zu schonen und daraus nahrhafte, köstliche Gerichte zu zaubern. Entdecken Sie fünf bewährte vegane Rezeptideen aus internationalen Küchen.

Vielleicht haben Sie gestern gekochte Kartoffeln, Reis oder Nudeln übrig, weiche Karotten, eine halbe Zucchini, hartes Brot oder überreifes Obst. All das lässt sich wunderbar weiterverwenden.

Diese Reste müssen nicht entsorgt werden: Gegen Lebensmittelverschwendung helfen traditionelle Rezepte aus Küchen weltweit. So entstehen vielfältige, schmackhafte Gerichte.

Tipp von Experten: Selbst nach dem Mindesthaltbarkeitsdatum sind viele Lebensmittel noch essbar. Es gibt nur an, bis wann sie optimal genießbar sind. Vertrauen Sie Ihren Sinnen: Nur bei unangenehmem Geruch, Geschmack oder Schimmel wegwerfen.

Resteverwertung: Kartoffel- und Nudelsalat

Kartoffel- und Nudelsalate sind Klassiker der deutschen Küche – ideal für Partys oder Picknicks. Sie sind schnell gemacht und perfekt für Reste vom Vortag.

  • Für einen deftigen veganen Kartoffelsalat mischen Sie Kartoffelstücke mit veganer Mayo, Zwiebeln, Essig, Öl, Senf, Salz, Pfeffer, Muskat und Petersilie.
  • Dasselbe Dressing eignet sich für veganen Nudelsalat: Ergänzen Sie Gemüsereste wie Paprika, Tomaten, Gurke oder rote Bete.
  • Mischen Sie übrige Gemüsepfanne kalt unter – dann reicht weniger Dressing.
  • Für italienischen Touch: Pasta mit Pesto, getrockneten Tomaten, Oliven und Dressing aus Olivenöl, Essig sowie Basilikum und Oregano.

Veganes Resteessen: Nudel- oder Reispfanne

Aus gekochtem Reis, Nudeln und Gemüseresten wird in Minuten eine gesunde Pfanne. So geht's:

  1. Öl in der Pfanne erhitzen, Zwiebeln anbraten. Für Asien: Knoblauch und Ingwer dazugeben.
  2. Gemüsereste anbraten, bis fast gar.
  3. Reis oder Nudeln einrühren und mitbraten.
  4. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Italienisch? Mit Pesto und veganem Parmesan. Indisch: Currypaste und Kokosmilch. Chinesisch: Soja- und Süß-Sauer-Soße.

Veganer Auflauf aus Resten

Aufläufe eignen sich ideal, um Reste schnell zu verwerten. Ursprünglich aus Kanada und den USA, heute weltweit populär.

  • Veganer Kartoffelauflauf (Gratin): Kartoffeln und Zwiebeln in Form, mit veganer Sahne (z. B. Soja- oder Hafer-) übergießen. Würzen mit Salz, Pfeffer, Kräutern und Hefeflocken. Mit veganem Käse oder Nüssen toppen. Vorgekocht? Nach 10–15 Min. bei 180 °C Umluft fertig.
  • Gebrauchtes Gemüse gleich überbacken.
  • Oder Nudeln mit Gemüse und veganer Tomaten-/Sahnesoße.

Altes Brot verwerten: Arme Ritter

Arme Ritter (USA: French Toast) retten altbackenes Brot.

  1. Mischung aus Soja-/Hafermich, Rohrzucker/Sirup, Öl und Soja-/Kichererbsenmehl (Ei-Ersatz). Optional Zimt, Vanille.
  2. Brotscheiben einweichen, bis satt und weich.
  3. Beidseitig goldbraun braten.
  4. Überreifes Obst anbraten zu Kompott mit Süße, dazu servieren.

Weitere Ideen: Brot ist kein Müll – so kannst du altes Brot verwerten.

Gemüsereste verwerten: Quiche und Pizza

Roh oder gegart – Gemüsereste als Pizza-Belag oder Quiche-Füllung.

  • Vegane Quiche: Mürbeteig ohne Ei, Füllung aus Resten, veganer Sahne, Gewürzen, Hefeflocken. Rezept: Vegane Quiche: Rezept ohne Ei.
  • Pizza: Hefeteig (vegan), Reste kombinieren, veganen Käse optional. Rezept: Vegane Pizza: Ein Rezept für Pizza ohne Käse.