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Amaranth kochen: Die einfache Schritt-für-Schritt-Anleitung für perfektes Ergebnis

Amaranth kochen ist so unkompliziert wie Buchweizen oder Hirse. Dieses nährstoffreiche Pseudogetreide eignet sich hervorragend für glutenunverträgliche Menschen. Als Ernährungsexperten zeigen wir Ihnen, wie Sie es optimal zubereiten.

Amaranth: Kleine Körner mit enormer Nährstoffpower

Amaranth zählt zu den Pseudogetreiden – Pflanzensamen, die Getreide ähneln, aber botanisch zu den Fuchsschwanzgewächsen gehören. Eine Pflanze produziert bis zu 70.000 Samen, jeder nur etwa einen Millimeter groß. Trotz ihrer Winzigkeit packen diese Körner gesunde Inhaltsstoffe, ideal für pflanzliche Ernährung.

Pro 100 Gramm liefert Amaranth:

  • Etwa 14 Gramm pflanzliches Protein.
  • Reich an Phosphor, Kalium, Magnesium, Kalzium, Zink, Kupfer und Mangan. Besonders hervorzuheben: Der hohe Eisenanteil für eine Pflanze.
  • Glutenfrei – perfekt für Zöliakie-Betroffene.

Dank dieser Vorteile verdient Amaranth einen festen Platz in Ihrer Küche. Beachten Sie jedoch die Öko-Bilanz: Meist aus Mittel- und Südamerika importiert, entsteht CO₂ durch langen Transport. Mehr zu gesundheitlichen und ökologischen Aspekten in unserem Artikel Amaranth: Wertvolle Eiweißquelle für Vegetarier und Veganer.

Amaranth zubereiten: Unsere bewährte Methode zum Kochen

Ähnlich wie Quinoa oder Hirse quillt Amaranth stark auf – verwenden Sie die dreifache Menge Wasser. 40–50 Gramm roh reichen für eine Beilage, bis 75 Gramm für Hauptgerichte.

Die Schritt-für-Schritt-Anleitung:

  1. Trockene Körner abwiegen.
  2. In feinem Sieb unter warmem fließendem Wasser waschen, bis klar.
  3. Dreifaches Wasser in Topf mit Prise Salz erhitzen (für Süßes: Zucker).
  4. Zum Kochen bringen, Amaranth einrühren, kurz aufkochen.
  5. Hitze reduzieren, 20–30 Minuten köcheln lassen, bis breiig.
  6. Vom Herd nehmen, 10–20 Minuten nachquellen lassen. Mit Gabel auflockern und z. B. mit Ofengemüse und Knoblauchsauce servieren. Rezeptideen: Amaranth: 4 Rezepte für das glutenfreie Pseudogetreide.

Profi-Tipps aus der Praxis:

  • Kein feines Sieb? Sieb mit Mulltuch auslegen.
  • Waschen reduziert Phytinsäure, die Nährstoffaufnahme behindert. Kochen macht es verträglich – außer bei Magen-Darm-Problemen oder Kindern unter 2 Jahren.
  • Ersetzen Sie Wasser durch Gemüsebrühe für mehr Aroma.