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Dattelpaste: Ballaststoffreicher Süßstoff für bessere Darmgesundheit – Vorteile und Einsatztipps von Experten

Haben Sie die braune Paste im Supermarkt neben Honig, Ahornsirup und Kokosnektar bemerkt? Dattelpaste entsteht durch Mischen von Datteln mit Wasser zu einer viskosen Flüssigkeit. Als gesunde Alternative zu Zucker beworben: Ist sie wirklich überlegen? Als Ernährungsexperten haben wir ihre Vorzüge geprüft – verdient sie einen Platz in Ihrer Küche?

Wie gesund ist Dattelpaste?

Ernährungsexperten bewerten Dattelpaste positiv im Vergleich zu anderen natürlichen Süßstoffen. „Sie ist nicht unbedingt besser als Alternativen, aber definitiv eine starke Option“, sagt Leah Silberman, Registered Dietitian und Gründerin von Tovita Nutrition. „Der Zuckergehalt pro Esslöffel ist ähnlich, doch Datteln liefern Polyphenole, Vitamine und Mineralien – im Gegensatz zu Manuka-Honig mit seinen antimikrobiellen Eigenschaften.“

Der Schlüsselvorteil: Ihr hoher Ballaststoffgehalt, der Honig und Ahornsirup fehlt (Kokoszucker ist eine Ausnahme). Ballaststoffe fördern Sättigung, Darmgesundheit und Verdauung. Eine Portion deckt fast 25 % des Tagesbedarfs für Frauen. „Außerdem enthält sie nützliche Nährstoffe wie Kalium und Kupfer“, ergänzt Carlene Thomas, R.D. und Gründerin von OhCarlene.

So verwenden Sie Dattelpaste optimal

„Dank ihrer intensiven Süße reicht wenig aus – das schätze ich sehr“, erklärt Jessica Cording, Registered Dietitian und Gründerin von Jessica Cording Nutrition. „Die cremige Textur hält Backwaren saftig.“ Tipp: Reduzieren Sie andere Flüssigkeiten um 25 % beim Ersatz.

Die Ballaststoffe erschweren die Auflösung in dünnflüssigen Getränken wie Limonade, eignen sich aber perfekt für Smoothies. Ideal auch für Salatdressings, geröstetes Gemüse oder als Topping auf Haferflocken. „In Rezepten, die Kristallzucker für Cremequalität brauchen, ist Kokosnucker vorzuziehen“, rät Thomas.

Das Fazit: Sollten Sie auf Dattelpaste umsteigen?

Nein – nicht als Allheilmittel. „Wählen Sie den natürlichen Süßstoff, der Ihnen schmeckt. Eine Portion (ca. 1 Esslöffel) trägt nicht maßgeblich zur Gesundheit bei“, berät Silberman. „Besser, Süßes bewusst genießen, statt auf minimale Vorteile zu verzichten.“

Dattelpaste leicht selbst herstellen oder kaufen

Traditionell im Nahen Osten erhältlich, nun mainstream: Marken wie Date Lady bieten organische, GMO-freie Varianten online und bei Whole Foods. Selbst machen: Entkernte Datteln 2–8 Stunden einweichen, pürieren, Einweichwasser dosieren. Hält Wochen im Kühlschrank. Achtung: Trotz Nährstoffen bleibt es Zucker – sparsam dosieren, rät Cording.