Ernährung ist entscheidend für die Genesung nach COVID-19 – doch es gibt kein Patentrezept für alle. „Glauben Sie nicht an WhatsApp-Weisheiten; hören Sie auf Ihren Körper und konsultieren Sie einen Ernährungsberater oder Arzt“, rät Starkoch Saransh Goila, der selbst mit Long-COVID zu kämpfen hatte. Viele Betroffene sind unsicher, was sie essen sollten. Wir haben mit Ernährungswissenschaftlern und Gesundheitsexperten gesprochen, um fundierte Empfehlungen zu geben.
Eine Mahlzeit sollte proteinreich seinFieber verursacht Flüssigkeitsverlust und erhöhten Stoffwechsel, was zu Dehydration und Mangelernährung führen kann. „Zielen Sie auf 60-75 g Protein pro Tag ab, um Zellschäden zu reparieren“, empfiehlt zertifizierter Ernährungsberater Avnish Chhabria. Integrieren Sie täglich Hülsenfrüchte, Pilze, Brokkoli, Tofu, Soja, Huhn, Eier oder Fisch. Nicht nur auf Immunbooster setzen
Nach dem COVID-Ausbruch schworen viele auf Immunstärkung. Experten raten jedoch zu Balance: „Eine Vielfalt an Kohlenhydraten, Proteinen, Vitaminen und Mineralstoffen ist entscheidend – Gemüse, Obst und Kohlenhydrate auf dem Teller“, erklärt Ernährungswissenschaftlerin Neha Mahajan. Lebensmittel mit wenig Öl und Gewürzen wählen
Ölige Speisen fördern Entzündungen. Kochen Sie mit wenig Öl und milden Gewürzen. Vermeiden Sie Übermaß an Knoblauch; setzen Sie auf entzündungshemmende Zutaten wie Zimt, Lorbeerblätter, Koriander oder Pfeffer. "Die Menschen sind bewusster und besser vorbereitet"
Heimköche und Sozialarbeiter unterstützen COVID-Patienten landesweit. Sherry Mehta aus Mumbai (Kanak by Sherry) liefert kostenlose Mahlzeiten: „In der zweiten Welle waren es 150-200 Portionen täglich, jetzt nur noch 150 – die Leute sind vorbereitet.“ Ähnlich in Kalkuttas Food Affairs von Niladri Banerjee: „Früher 50-100, heute 30-35 Mahlzeiten.“ Vor dem Versand prüfen sie Krankheitsgeschichte und Allergien – in Absprache mit Ärzten. Tipps von Avnish Chhabria für COVID-Mahlzeiten:
- Wenig Öl, Ghee oder Käse, um Übelkeit zu vermeiden
- Mäßige Gewürze gegen Säure
- Keine schweren Gerichte wegen Verdauungsproblemen
- Mehr Proteine: Paneer, Tofu, Soja, Quinoa, Huhn, Fisch, Eier, Quark/Joghurt
- Hülsenfrüchte in Maßen gegen Blähungen
- Gesunde Fette: Eingeweichte Mandeln, Walnüsse, Leinsamen, Avocado, Kokos-Chutney
- Früchte für Mikronährstoffe: Smoothies, Pudding, Milchshakes, Fruchteis
- Weiche, pürierte oder halbflüssige Konsistenz für leichten Verzehr Mythen enttarnt!
Mythos: Pfeffer in Suppe schützt vor COVID-19.
Tatsache: Pfeffer hilft nicht gegen COVID, kann aber Säure verursachen.
Mythos: Zitrone und Kurkuma verhindern COVID-19.
Tatsache: Kein wissenschaftlicher Beweis; WHO empfiehlt aber viel Obst und Gemüse.
Mythos: Knoblauch schützt vor COVID-19.
Tatsache: Knoblauch hat antimikrobielle Eigenschaften, schützt aber nicht nachweislich vor COVID.