Trotz steigender Energie- und Lebensmittelpreise müssen Sie nicht auf das traditionelle Plätzchenbacken verzichten. Als Team mit langjähriger Backerfahrung teilen wir praxisnahe Tipps und 12 kostengünstige Rezepte, damit Ihre Weihnachtsbäckerei auch mit kleinem Budget gelingt.
Das Backen von Plätzchen ist für viele der Einstieg in die Adventszeit. Doch teurer gewordene Butter, Nüsse und hohe Energiepreise machen es zur Herausforderung. Mit unseren Strategien sparen Sie spürbar, ohne am Geschmack zu opfern.
Mit diesen Tipps und Rezepten wird die Weihnachtsbäckerei budgetfreundlich und energieeffizient.
Günstig und weihnachtlich backen: Unsere Experten-Tipps
Der Duft frischer Plätzchen kündigt die Vorweihnachtszeit an. Da der Backofen zu den vier größten Stromfressern in der Küche zählt, lohnen sich bei hohen Energiepreisen smarte Tricks, um Strom beim Backen zu sparen:
- Verzichten Sie auf Vorheizen: Es ist bei den meisten Rezepten unnötig und spart bis zu 20 Prozent Energie.
- Backofen-Symbole optimal nutzen: Die richtige Funktion macht das Backen effizienter.
- Mehrere Backbleche einsetzen: So vermeiden Sie Leerlaufzeiten und sparen Strom.
- Restwärme ausnutzen: Schalten Sie den Ofen Minuten früher aus – die Restwärme reicht.
Auch bei Zutaten gibt es clevere Wege für günstige Plätzchen:
- Lebensmittelverschwendung vermeiden: MHD überschritten? Prüfen Sie Geruch und Aussehen. Anbieter wie Sirplus bieten Backzutaten mit (bald) abgelaufenem MHD günstig an – sparsam und nachhaltig.
- Resteverwertung: Übriggebliebene Schoko-Nikoläuse schmelzen und als Glasur oder in Teig verwenden. Mehr Ideen: Schokolade verwerten: Rezepte für Schoko-Osterhasen, Nikoläuse und Co.
- Aquafaba aus Kichererbsenwasser als veganer Eischnee-Ersatz.
- Vegane Zutaten wählen: Bio-Margarine statt Butter – oft günstiger, tier- und klimafreundlicher. Pflanzliche Milch wie Hafermilch kostet ähnlich wie konventionelle Kuhmilch.
- Grundzutaten selbst herstellen: Noch günstiger durch Eigenproduktion.
- Großpackungen kaufen: Aus Haferflocken Hafermilch und Hafermehl machen. Einfach: selbstgemachte Hefe, Vanillezucker, veganer Ei-Ersatz oder selbstgemachte Butter.
Übrigens: Fertige Plätzchen lassen sich nach Weihnachten verwerten, z. B. für Desserts. Verwerte alten Lebkuchen, Keksreste oder Weihnachtsgebäck.
Mit diesen Ansätzen backen Sie günstig in Bio-Qualität mit Fairtrade-Produkten. Wählen Sie Siegel wie Demeter, Naturland oder Bioland für nachhaltige Zutaten ohne Pestizide.
12 günstige Plätzchensorten: Rezepte für jedes Budget
Entscheidend sind Geschmack und das gemeinsame Backen. Einfache Rezepte mit kurzen Zutatenlisten liefern tolle Ergebnisse.
- Plätzchen ohne Butter: Mit selbstgemachtem Apfelmus statt Butter – super günstig.
- Plätzchen von der Rolle: Nur fünf Zutaten, flexibel variierbar.
- Plätzchen mit Eiweiß: Übriges Eiweiß verwerten und sparen.
- Plätzchen mit Eigelb: Perfekt für Reste aus anderen Rezepten.
- Vegane Sandtaler: Fünf Zutaten plus Salz. Rezept: Einfache Plätzchen: Rezepte für Teig und Glasur.
- Anisplätzchen: Traditionell, ohne teure Butter oder Nüsse.
- Spekulatius ohne Zucker: Wenig Fett, mit Datteln. Rezept: Gesunde Plätzchen: 3 Rezepte mit wenig Zucker.
- Mürbeteigplätzchen: Klassiker mit vier Zutaten.
- Vegane Plätzchen: Ergiebiges Basisrezept, beliebig anpassbar.
- Haferkekse: Großpackung Haferflocken macht sie unschlagbar günstig.
- Keksteig: Gesunde Kekse zum Ausstechen: Gesüßt mit Honig oder Agavendicksaft.
- Plätzchen ohne Backen: Kein Ofen – pure Energieeinsparung.