Aus unserer langjährigen Erfahrung im Obst- und Nussanbau wissen wir: Walnüsse sind nicht nur gesund und lecker, sondern lassen sich hervorragend für den Winter lagern. Wir zeigen Ihnen Schritt für Schritt, worauf es ankommt – vom perfekten Zeitpunkt bis zur sicheren Lagerung.
Walnüsse ernten – der beste Zeitpunkt
Walnüsse reifen im Herbst und sind von Mitte September bis Ende Oktober einsatzbereit. Tipp aus der Praxis: Sammeln Sie sie nicht direkt vom Baum, sondern warten Sie, bis sie natürlich fallen. So stellen Sie sicher, dass sie vollreif sind. Walnussbäume in Ihrer Nähe finden Sie bequem über das Portal mundraub.org.
Reife Nüsse zeigen sich durch die aufplatzende, ursprünglich grüne Außenschale, die später schwarz wird.
Walnüsse richtig sammeln
Im feuchten Gras schimmeln Nüsse schnell – deswegen täglich kontrollieren und sammeln. Sortieren Sie befallene oder schimmlige Exemplare sofort aus. Frische Funde garantieren beste Qualität.
Walnüsse reinigen und trocknen
Reinigen Sie die gesunden Walnüsse von der weichen Außenschale per Hand, Reste mit einer Bürste entfernen. Zum Trocknen einlagig in Kisten oder Körben ausbreiten, täglich wenden. Wählen Sie einen luftigen Platz bei 20–25 °C. Draußen trocknen? Abends ins Trockene bringen, um Feuchtigkeit zu vermeiden.
Trocken sind sie, wenn sie ca. 50 % Gewicht verloren haben – das dauert 3–6 Wochen.
Walnüsse optimal lagern
Getrocknete Walnüsse halten monatelang. Lagern Sie sie trocken und luftig, z. B. in Netzen oder Beuteln aufgehängt. Hohe Luftfeuchtigkeit vermeiden, um Schimmel zu verhindern.