DeuAq.com >> Leben >  >> Lebensmittel

Sind Oreos vegan? Unsere fundierte Analyse der Zutaten und Herstellerhinweise

Sind Oreos vegan? Diese Frage beschäftigt viele Veganer, doch es gibt noch immer unterschiedliche Meinungen zu den beliebten Keksen. Als Ernährungsexperten mit langjähriger Erfahrung in der veganen Küche haben wir die Fakten für Sie zusammengefasst.

Sind Oreos vegan? Eine genaue Prüfung der Zutatenliste

Die cremige Füllung lässt Milch vermuten, doch Oreos gelten oft als vegan. Wir haben die Zutatenliste der Original-Oreos genau unter die Lupe genommen:

  • Weizenmehl
  • Zucker
  • Palmöl
  • Rapsöl
  • fettarmes Kakaopulver 4,5%
  • Weizenstärke
  • Glukose-Fruktosesirup
  • Backtriebmittel (Kaliumcarbonate, Ammoniumcarbonate, Natriumcarbonate)
  • Speisesalz
  • Emulgatoren (Sojalecithin, Sonnenblumenlecithin)
  • Aroma

Auf den ersten Blick fehlen Milchprodukte und Eier. Dennoch warnt die Verpackung: Kann Milch enthalten.

Was sagt der Hersteller zu Oreos und Veganismus?

Der Hersteller Mondelēz hat sich auf seiner Website geäußert:

  • „Ja, OREO Original Kekse und OREO Double Kekse sind für eine vegane Ernährung geeignet. Allerdings können wir nicht komplett ausschließen, dass die Produkte während der Herstellung in Kontakt mit Milch kommen. Am besten lesen Sie beim Kauf immer die Zutatenliste und Allergiehinweise auf der Verpackung.“

Auf der UK-Website heißt es anders:

  • „No, Oreo have milk as cross contact and therefore they are not suitable for vegans.“ (Zu Deutsch: „Nein, Oreos kommen in Kontakt mit Milch und sind daher nicht für Veganer geeignet.“)

Das deutet auf mögliche Kreuzkontamination in denselben Anlagen hin.

PETA Deutschland bestätigt: Produkte mit Spurenhinweisen auf Milch oder Eier sind nach veganer Definition meist geeignet, solange diese nicht in der Rezeptur sind.

Kritische Punkte bei veganen Oreos

Vegan ja, aber gesund? Die Zutaten – vor allem Weizenmehl, Zucker und Fette – machen Oreos zu einem Genuss, der sparsam genossen werden sollte. Künstliche Aromen runden das ab.

Laut der veganen Ernährungspyramide gehören Süßigkeiten in die Spitze: Maximal eine kleine Portion täglich, selten und bewusst.

Das Palmöl ist problematisch: Es trägt zur Zerstörung von Regenwäldern bei und belastet Klima und Tierwelt.

Besser: Selbst backen mit Bio-Zutaten hoher Qualität. So kontrollieren Sie Inhaltsstoffe und Umweltaspekte.

Inspirationen für vegane Süßigkeiten finden Sie hier: