Aus unserer langjährigen Backerfahrung wissen wir: Frische Hefe einfrieren ist ideal, wenn übrige Hefe nach dem Backen bleibt oder Sie Vorrat anlegen möchten. Hier zeigen wir Ihnen, wie es richtig geht.
Hefe einfrieren: Im Glas oder in der Dose
Möchten Sie einen kleinen Vorrat frischer Hefe anlegen oder haben Sie nur die Hälfte eines Hefewürfels für Ihren Hefeteig benötigt? Einfrieren Sie die Restmenge einfach. Eingefroren bleibt Hefe mehrere Monate frisch – und Sie vermeiden Lebensmittelverschwendung.
Verwenden Sie eine kleine Dose oder ein kleines Glas als Behälter und stellen Sie es direkt ins Tiefkühlfach. Solche Mehrweggefäße sind umweltfreundlich, erzeugen keinen Abfall und lassen sich beliebig oft wiederverwenden. Für größere Vorräte können Sie die Hefestücke auch in der Originalverpackung einfrieren.
Eingefrorene Hefe richtig auftauen
Planen Sie vorausschauend: Tauen Sie die Hefe rechtzeitig auf. Hier die bewährten Methoden:
- Schonendes Auftauen: Legen Sie die Hefe am Vortag in den Kühlschrank und lassen Sie sie langsam antauen.
- Schnelles Auftauen: Lösen Sie die Hefe in der warmen Flüssigkeit Ihres Rezepts auf. Achtung: Temperaturen über 45°C zerstören die Hefekulturen und mindern die Backwirkung.
Nach dem Tauen kann die Hefe weicher oder flüssiger wirken – das stört nicht, sie backt sich wie frisch.
Unsere Empfehlung: Bio-Hefe für Nachhaltigkeit
Bio-Hefe überzeugt durch ökologische Vorteile:
- Im Gegensatz zur konventionellen Produktion, die chemische Substanzen einsetzt und anschließend auswäscht, ist Bio-Hefe nachhaltiger. Sie spart Wasser und vermeidet Schadstoffe im Abwasser.
- Konventionelle Hefe kann gentechnisch hergestellte Enzyme enthalten. Ohne Langzeitstudien zur Gentechnik bevorzugen wir gentechnikfreie Bio-Prozesse für maximale Sicherheit.