Als Features-Editor Simon präsentiere ich Ihnen ein atemberaubendes Meisterwerk: einen vollständig essbaren Kuchen in der Form der legendären französischen Königin Marie Antoinette.

Hallo, Simon hier, Features-Editor mit langjähriger Erfahrung in kreativer Food-Kunst. Dieser Kuchen ist nicht nur ein Hingucker – unter den üppigen Falten ihres kunstvollen Sugar-Craft-Kleids verbirgt sich ein saftiger Obstkuchen. Das beeindruckende Kunstwerk schuf die talentiere Künstlerin Rosalind Miller und wurde letztes Wochenende im Londoner V&A-Museum präsentiert. Es bildete das Herzstück der Installation „The Peasant’s Revenge“ der Experimental Food Society – einer renommierten Gruppe von Food-Künstlern, die Lebensmittel innovativ und faszinierend neu interpretieren.

Die Königin selbst war zu exquisit zum Verzehr, doch sie wurde von charmanten Mini-Versionen als Cupcakes begleitet. „Lass sie Cupcakes essen!“ – ein witziger Twist auf das berühmte Zitat.

Aus meiner eigenen Praxis: Ich habe einst eine Krinolinen-Dame aus Kuchen nach einem klassischen Rezept aus den 1970er Jahren von Woman’s Weekly gebacken – „Lady Caroline“. Ein einfacher Rührkuchen in einer Glasschüssel, geschichtet mit bunter Buttercreme, dekoriert mit silbernen Kugeln, kandierten Rosenblättern und einem eleganten Topper. Nicht ganz auf Rosalinds Niveau, aber ein Riesenspaß für Zuhause!


Ebenfalls im V&A-Vortrag präsentierte die Konzeptkünstlerin Caroline Hobkinson ihre innovativen Sonic Cake Pops. Weniger opulent als Marie Antoinette, aber ebenso genial.

Besucher erhielten eine Telefonnummer: Beim Essen konnten sie zwischen zwei Geräuschen wählen. Forschung zeigt, dass Klänge den Geschmack beeinflussen – leise Töne erzeugen Bitterkeit, hohe Süße. Unabhängig vom Sound: Sie schmeckten himmlisch. Mehr solcher Events bitte!