Curcumin, der Hauptbestandteil von Kurkuma, zeigt laut einer kürzlich im Journal of General Virology veröffentlichten Studie antivirale Eigenschaften.
Curcumin als potente antivirale Substanz bewertet
Die Untersuchung testete Curcumin an isolierten Zellen, um seine Wirksamkeit gegen TGEV zu prüfen – ein Alpha-Coronavirus, das Schweine befällt.
Bei hohen Dosen tötete die Verbindung Viruspartikel ab, bevor sie Zellen infizieren konnten. Curcumin integrierte sich teilweise ins Virus, inaktivierte es oder veränderte den Zellstoffwechsel, um Eindringlinge abzuwehren.
„Curcumin hemmt den TGEV-Adsorptionsschritt signifikant und wirkt direkt inaktivierend. Es birgt großes Potenzial zur Prävention von TGEV-Infektionen“, erklärt Lilan Xie, Erstautor der Studie und Forscher am Wuhan Institute of Bioengineering.
Warum Curcumin ein Favorit in der Forschung ist
Obwohl keine Humanstudien vorliegen, hemmt Curcumin auch Dengue-, Hepatitis-B- und Zika-Viren. Die traditionelle Nutzung von Kurkuma in der ganzheitlichen Medizin machte es zu einem idealen Kandidaten.
„Viruserkrankungen sind schwer zu bekämpfen, besonders ohne Impfstoffe. Traditionelle chinesische Medizin bietet aufgrund einfacher Verfügbarkeit und geringer Nebenwirkungen ideale Quellen für antivirale Wirkstoffe“, betont Xie.
Weitere gesundheitliche Vorteile von Curcumin und Kurkuma
Kurkuma hat eine lange Tradition in der Krankheitsprävention. Curcumin trägt dazu bei durch:
- Bekämpfung von Entzündungen und Linderung von Gelenkschmerzen
- Stärkung des Immunsystems
- Verbesserung der Stimmung und Unterstützung der Gehirngesundheit
Für therapeutische Effekte sind 1.200 bis 1.800 mg Curcumin täglich empfehlenswert, so Expertin Kanchan Koya, Ph.D., Spezialistin für funktionelle Lebensmittel.
Integrieren Sie Kurkuma via Ergänzungsmittel, goldene Milch oder Tee. Kombinieren Sie es mit schwarzem Pfeffer, um die Bioverfügbarkeit zu steigern.