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Pterostilben aus Blaubeeren: Potenzial als neue Therapie bei CED, bestätigen Forscher der Tokyo University of Science

Neuigkeiten zu gesundheitlichen Vorteilen beliebter Lebensmittel sind immer willkommen. Besonders spannend: Blaubeeren, der Sommerklassiker, könnten noch gesünder sein, als gedacht.

Forscher der Tokyo University of Science haben jahrelang pflanzliche Phytoverbindungen untersucht. In einer kürzlich veröffentlichten Studie identifizierten sie Pterostilben (PSB) in Blaubeeren als vielversprechende Substanz mit potenziell starken gesundheitlichen Effekten.

Was zeigen die Forschungsergebnisse?

Pterostilben (PSB) ist strukturell ähnlich zu Resveratrol (RSV), dem bekannten Antioxidans aus Rotwein, das für seine gesundheitsfördernden Eigenschaften geschätzt wird. Erstmals haben Wissenschaftler um Takuya Yashiro, Ph.D., die immunsuppressiven Wirkungen von PSB geprüft.

„Resveratrol war bekannt für seine immunmodulatorischen und entzündungshemmenden Effekte in Tiermodellen von Colitis ulcerosa“, erklärt Yashiro. „Wir haben daher ähnliche Verbindungen als potenzielle neue Therapien für chronisch-entzündliche Darmerkrankungen (CED) getestet.“

Bei CED entstehen Geschwüre im Darm durch chronische Entzündungen und übermäßige Immunreaktionen. Yashiros Team analysierte pflanzliche Verbindungen und fand, dass PSB die Immunantwort dämpft. Dies macht PSB zu einem Kandidaten für innovative CED-Behandlungen.

Derzeit testen die Forscher PSB an Mäusen. Da die Substanz natürlich in Lebensmitteln vorkommt, wird sie gut resorbiert – bei Tieren und vermutlich auch beim Menschen –, was sie ideal für die Arzneimittelentwicklung macht.

Hilft der Verzehr von Blaubeeren bei CED?

Das natürliche PSB in Blaubeeren reicht allein nicht aus, um CED-Symptome signifikant zu lindern. Dennoch sind Blaubeeren wertvoll für die Darmgesundheit.

Mahmoud Ghannoum, Ph.D., Experte für menschliches Mikrobiom und Mykobiom, betont die vorteilhaften Eigenschaften von Beeren für den Darm. Integrative Gastroenterologe Marvin Singh, M.D., rät jedoch zu Vielfalt: „Eine abwechslungsreiche Ernährung ist Schlüssel zur Darmgesundheit.“ Also: Blaubeeren genießen, ergänzt durch Himbeeren und andere Beeren.

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