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3 Ernährungsprinzipien, auf die sich Veganer und Fleischesser einigen können

Es scheint auf den ersten Blick so, als hätten Veganer und Verbraucher tierischer Produkte wenig gemeinsam – zumindest in der Ernährung. Die einen meiden Fleisch, Milchprodukte und andere tierische Produkte konsequent, während die anderen diese täglich genießen. Dennoch teilt der präventive Kardiologe Ethan Weiss, M.D., die Überzeugung, dass sich beide Gruppen auf drei grundlegende, gesunde Ernährungsprinzipien einigen können.

In einer Episode des mindbodygreen-Podcasts erklärt Weiss dem Gründer und Co-CEO Jason Wachob, dass diese Prinzipien nicht nur für alle Ernährungsweisen gelten, sondern auch langfristig relevant bleiben werden:

1. Verarbeitete Lebensmittel reduzieren

Eine Studie der Forscher Kevin Hall, Ph.D., und Stephanie Chung, MBBS, zeigt: Menschen, die stark verarbeitete Lebensmittel essen, nehmen mehr Kalorien zu sich und gewinnen schneller an Gewicht als diejenigen, die auf minimal verarbeitete Kost setzen.

Manche Süßigkeiten oder Chips sind zwar vegan, heißen dadurch aber nicht automatisch gesund, betont Weiss. Ebenso verfängen sich Nicht-Veganer mit Schmelzkäse oder Eiscreme. „Sie können ungesundes Essen wählen, das vegan ist – oder keto, oder fleischbasiert“, sagt Weiss. Ideal ist es, minimal verarbeitete Vollwertkost zu priorisieren.

2. Zugesetzten Zucker einschränken

Nach den Centers for Disease Control (CDC) sollte zugesetzter Zucker weniger als 10 % der täglichen Kalorien ausmachen. Er wirkt süchtig machend und kann die Darmgesundheit schädigen, wie der zertifizierte Internist Vincent M. Pedre, M.D., erklärt.

„Das heißt nicht, dass Sie auf Geburtstagskuchen verzichten müssen – genießen Sie ihn ohne Schuldgefühle“, rät Weiss. Wichtig ist, die Zufuhr im Blick zu behalten und mit nährstoffreichen Lebensmitteln auszugleichen.

3. Raffinierte Kohlenhydrate meiden

Kohlenhydrate haben einen schlechten Ruf, sind aber nicht per se ungesund. Vollkornprodukte und Pseudogetreide bieten Vorteile wie ein reduziertes Risiko für Typ-2-Diabetes.

Weiss betont die Qualität: Essen Sie sie naturbelassen. Die Ballaststoffe in Brokkoli sind neutral oder positiv. „Machen Sie sich keine Gedanken über die Menge an stärkearmem, faserreichem Gemüse“, rät er.

Bei allen drei Prinzipien geht es um Einschränkung – nicht um vollständigen Verzicht.