Magnesium ist ein unverzichtbares Mineral für zahlreiche Körperfunktionen – von der Muskelentspannung bis zur Produktion von ATP, unserem zentralen Energiemolekül. Besonders für Frauen spielt es zusätzliche Schlüsselerollen, wie die Ernährungsberaterin Vidhi Chawla betont. Als viert häufigstes Mineral im Körper (ca. 25 g bei Erwachsenen, davon 50–60 % im Skelett) unterstützt es Gesundheit von Körper und Gehirn. Der Rest lagert in Muskeln, Weichgewebe und Körperflüssigkeiten. Reiche Quellen sind Mandeln, Spinat und Cashewnüsse. Bei unzureichender Zufuhr via Ernährung empfehlen Ärzte oft Supplements. Vidhi Chawla erklärt die zentralen Vorteile:
Reguliert den Blutdruck
Magnesium reguliert nachweislich den Blutdruck natürlich. Es erweitert Blutgefäße, verhindert Krämpfe in Herz- und Gefäßmuskulatur und löst Gerinnsel. Das Institute of Medicine der National Academy of Sciences empfiehlt Frauen ab 31 Jahren täglich 320 mg.
Vorteile in der Schwangerschaft
In der Schwangerschaft fördert Magnesium Gewebeaufbau und -reparatur. Ein Mangel birgt Risiken wie Präeklampsie, Fötuswachstumsstörungen oder Kindbettsterblichkeit. Schwangere (19–30 Jahre) sollten 350 mg täglich anstreben. Es schützt Zähne und Knochen – ein Defizit kann später zu Osteoporose führen. Zudem lindert es Übelkeit und morgendliche Brechreizsymptome.
Hilft bei PMS und Menstruationsbeschwerden
PMS plagt viele Frauen. Studien zeigen: Magnesiummangel ist häufig, eine Supplementierung mindert Blähungen, Stimmungsschwankungen, Brustschmerzen, Heißhunger, Ängste oder Schlaflosigkeit. Bei Krämpfen entspannt es die Gebärmuttermuskulatur und reduziert den Bedarf an Medikamenten wie Ibuprofen oder Naproxen.
Magnesium gegen Depressionen
Laut National Institute of Mental Health litten 2016 rund 16,2 Millionen US-Erwachsene unter schwerer Depression mit Symptomen wie Schlafstörungen oder Energiemangel. Magnesium verbessert den Schlaf, reduziert nächtliches Wasserlassen und kann Depressionssymptome spürbar lindern – teils dramatisch.