Indem Sie die Zucchini-Schale dranlassen, sparen Sie Zeit und Aufwand – und tun Ihrer Gesundheit etwas Gutes. Als Ernährungsexperte erkläre ich Ihnen, warum die Schale unverzichtbar ist.
Zucchini ungeschält: Gesund, formstabil und aromatisch
Wie bei vielen Obst- und Gemüsesorten sitzen in der Schale der Zucchini die meisten Vitamine. Zusätzlich liefert sie wertvolle Ballaststoffe, die für eine gesunde Verdauung sorgen.
Aber die Schale punktet nicht nur gesundheitlich: Sie hält die Zucchini beim Kochen oder Braten in Form und verhindert, dass das Fruchtfleisch matschig wird. Zudem verleiht genau die Schale das volle Aroma – das reine Innere schmeckt deutlich blasser.
Es lohnt sich also, diesen nährstoffreichen Teil nicht wegzuwerfen, zumal Schälen unnötigen Aufwand bedeutet.
Achtung bei bitterem Geschmack: Schmeckt die Zucchini bitter, entsorgen Sie sie. Selten, aber möglich: Zu viel Curcucbitacin, ein giftiger Bitterstoff. Weder Schälen noch Kochen hilft – die Frucht ist dann nicht essbar.
Pestizide vermeiden: Bio-Zucchini als beste Wahl
Da die Schale mitgegessen wird, achten Sie auf die Herkunft. Bio-Zucchini aus ökologischer Landwirtschaft sind frei von chemisch-synthetischen Pestiziden, die sich sonst vor allem dort ablagern. So landen keine Rückstände auf Ihrem Teller.
Kaufen Sie zudem saisonal und regional: Die Zucchini-Hochsaison dauert von Juli bis Oktober. Heimische Exemplare haben kurze Transportwege und schonen damit die Umwelt – im Gegensatz zu Importware mit hohen CO₂-Emissionen.