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Türkische Pide selber machen: Rezept für den Pizza-Klassiker

Pide, die türkische Variante der Pizza, ist unglaublich vielseitig und lecker. Wir zeigen dir ein einfaches Pide-Rezept, mit dem du den Klassiker selbst backen kannst. Entdecke Tipps für köstliche vegetarische und vegane Füllungen und verwandle deine Küche in eine türkische Backstube!

Das türkische Pide-Fladenbrot ist bekannt für seine vielfältigen Variationen. Besonders beliebt ist die gefüllte Pide: Ein luftiger Hefeteig, der zu einem Schiffchen geformt und mit herzhaften Zutaten belegt wird. Wir erklären dir das Grundrezept für Pide Schritt für Schritt und geben dir Inspiration für vegetarische und vegane Füllungen, die garantiert gelingen.

Pide-Rezept: Was du brauchst

Zutaten für zwei Pides:

  • 1/2 Würfel frische Hefe (Tipp: Hefe selber machen)
  • 1 TL Zucker
  • 175 ml lauwarmes Wasser
  • 300 g Mehl (z.B. Weizenmehl, Dinkelmehl, Vollkornmehl oder eine Mehlmischung) plus etwas mehr zum Ausrollen
  • 1/2 TL Salz
  • Etwas Olivenöl zum Einfetten des Backblechs
  • 1 Eigelb und 1 EL Milch zum Bestreichen des Teigs (für eine vegane Variante: veganen Joghurt verwenden)
  • Nach Belieben Sesam und Schwarzkümmel zum Bestreuen

Außerdem benötigst du Zutaten für deine individuelle Füllung – mehr dazu im nächsten Abschnitt.

Tipp: Für einen besonders saftigen Teig verwende nur 150 ml Wasser und füge zusätzlich je zwei Esslöffel Olivenöl und (veganen) Joghurt zum Teig hinzu.

Pide-Rezept: Schritt für Schritt Anleitung

So gelingt das Pide-Rezept:

  1. Hefe und Zucker im lauwarmen Wasser auflösen und 15 Minuten ruhen lassen.
  2. Mehl und Salz in einer großen Schüssel vermischen.
  3. Hefewasser, Olivenöl und Joghurt (falls verwendet) in die Schüssel geben und etwa 10 Minuten zu einem geschmeidigen Teig verkneten.
  4. Den Teig zu einer Kugel formen, in die Schüssel legen und mit einem Geschirrtuch abdecken. An einem warmen Ort mindestens 1 Stunde gehen lassen, bis sich das Volumen verdoppelt hat.
  5. Den Teig halbieren und auf einer bemehlten Arbeitsfläche zu dünnen Fladen von ca. 40 x 20 cm ausrollen.
  6. Ein Backblech mit Öl einfetten.
  7. Die Teigfladen auf das Backblech legen. Die Füllung deiner Wahl auf den Pides verteilen, dabei an den Rändern etwa 3 cm frei lassen.
  8. Die langen Seiten der Pides einschlagen und die Enden verdrehen, sodass eine Schiffchenform entsteht.
  9. Eigelb und Milch verquirlen und die Teige damit bestreichen. Anschließend mit Sesam und Schwarzkümmel bestreuen.
  10. Die Pides bei 200 Grad (Ober-/Unterhitze) auf der mittleren Schiene ca. 25 Minuten backen, bis sie goldbraun und knusprig sind.

Tipp: Lass die Pides etwas abkühlen und schneide sie in breite Streifen. So eignen sie sich ideal als leckeres Fingerfood.

Pide-Rezept: Inspiration für leckere Füllungen

Klassische Pide-Rezepte beinhalten oft Hackfleisch, Sucuk oder Spinat und Käse. Deiner Kreativität sind jedoch keine Grenzen gesetzt! Wichtig sind nur folgende Punkte:

  • Gemüse mit längerer Garzeit sollte vorgegart werden (z.B. blanchieren, dünsten oder braten) oder sehr dünn gehobelt bzw. fein gehackt werden, um sicherzustellen, dass es gar wird.
  • Die Füllung sollte nicht zu flüssig sein, damit die Pide knusprig bleibt. Gemüse daher gut abtropfen lassen.
  • Verwende nach Möglichkeit Bio-Zutaten. Bei Gemüse vermeidest du synthetische Pestizide und bei tierischen Produkten unterstützt du eine artgerechte Tierhaltung. Mehr dazu hier: Bio-Siegel im Vergleich: Was haben die Tiere von Bio-Tierhaltung?

Tipp: Der Utopia-Saisonkalender zeigt dir, welches Gemüse gerade Saison hat.

Vegetarische und vegane Pide-Füllungen:

  • Als Grundlage 150 g griechischen Joghurt oder Saure Sahne mit 150 g zerbröseltem Feta vermischen. Für vegane Pides veganen Joghurt verwenden. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und auf die Teigfladen streichen, bevor du die Füllung darauf gibst. Den Rand nicht vergessen!
  • Gemüse nach Wahl auf der Crème verteilen. Spinat, dünne Scheiben Rote Bete, Kartoffeln, Kürbis oder Karotten eignen sich hervorragend. Auch Zwiebeln, Paprika, Auberginen und Zucchini sind lecker.
  • Gewürze dürfen nicht fehlen! Sowohl die Crème (falls verwendet) als auch das Gemüse sollten gesalzen werden. Ob du zusätzlich die Crème, das Gemüse oder beides würzt, ist dir überlassen. Knoblauch, Honig, Zitronensaft, Chili- und/oder Paprikapulver, mediterrane Kräuter (Rosmarin, Thymian) oder orientalische Gewürze (Kreuzkümmel, Koriander, Ras el Hanout) passen perfekt.