Als passionierte Köche und Ernährungsexperten wissen wir: Selleriesalz verleiht herzhaften Gerichten eine natürliche, intensive Würze – ganz ohne Geschmacksverstärker oder ungesunde Zusätze. In diesem bewährten Guide zeigen wir Ihnen Schritt für Schritt, wie Sie es selbst herstellen und optimal einsetzen.
Selleriesalz bereichert Suppen, Saucen und mehr mit der charakteristischen Note von Sellerie, ähnlich wie klassisches Suppenpulver. Der große Vorteil: Es ist rein pflanzlich, frei von Zusatzstoffen und garantiert frisch.
Selleriesalz: Die Zutaten
Für hausgemachtes Selleriesalz brauchen Sie nur zwei Zutaten:
- 1 Knolle Sellerie mit Selleriegrün
- 100 g Salz
Wählen Sie regionalen Sellerie in Bio-Qualität, um Pestizide zu vermeiden und Transportwege zu minimieren. Direkt auf dem Wochenmarkt sparen Sie zudem Verpackungsmüll.
Verwenden Sie gutes Speisesalz ohne Rieselhilfen oder Zusätze. Exotische Varianten wie Himalaya- oder Meersalz sind nicht gesünder – Studien haben sogar Mikroplastik in Fleur de Sel und Meersalz nachgewiesen.
Zusätzlich benötigen Sie:
- ein Dörrogerät und
- einen starken Mixer oder eine Kaffeemühle.
Kein Dörrogerät? Trocknen Sie den Sellerie stattdessen im Backofen bei niedriger Hitze. Ein Dörrogerät ist jedoch energie sparender und schonender.
Selleriesalz: Die Zubereitung
Die Herstellung ist kinderleicht und dauert nur wenige Schritte:
- Waschen Sie den Sellerie gründlich.
- Trennen Sie Grün und Knolle.
- Schneiden Sie die Knolle in feine Würfel.
- Verteilen Sie Würfel und Grün gleichmäßig im Dörrogerät oder auf einem Rost.
- Trocknen Sie 12 bis 14 Stunden im Dörrogerät oder 4 bis 5 Stunden im Backofen bei 50 Grad.
- Mahlen Sie alles zu feinem Pulver.
- Mischen Sie mit dem Salz und füllen Sie in ein Schraubglas.
- Dunkel gelagert hält es monatelang.
Tipp von Profis: Für salzfreie Varianten würzen Sie rein mit dem Selleriepulver.
So wenden Sie Selleriesalz an
Selleriesalz ist ein Alleskönner in der Küche. Hier unsere bewährten Einsatzideen:
- Perfekt zu Kartoffelgerichten wie Kartoffelgratin, Kartoffelsuppe oder Bratkartoffeln.
- Verfeinert Tomatensauce und Tomatensugo wunderbar.
- Ideal für Spiegelei, Rührei oder vegane Alternativen.
- Verleiht Salatdressings, Sößen und Dips Tiefe.