"Personaleingang – erschütternde Einsichten aus einem Schlachthaus" beleuchtet die harte Realität in einem industriellen Schlachthof und die tiefgreifenden Auswirkungen des Akkordtötens auf die Beschäftigten.
In dieser mehrfach preisgekrönten Dokumentation berichten Arbeitnehmer eines modernen Schlachtbetriebs offen von der Belastung durch das endlose Töten, Zerlegen und Entbeinen. Diese persönlichen Geschichten offenbaren den Alptraum Fabrikarbeit. Als "Bedienpersonal" am Fließband verwandeln sie Schweinekörper in vakuumverpackte Supermarktportionen.
Die Bilder der industriellen Schlachtung unterstreichen die Erzählungen der Mitarbeiter über unwürdige und unmenschliche Bedingungen. Der Grund für diese hoch effizienten Fabriken: die ungebrochene Nachfrage nach billigem Fleisch. Jeder Deutsche verzehrt jährlich rund 60 Kilogramm Fleisch.
Ein persönlicher Besuch als Auslöser für den Dokumentarfilm
Regisseurin Manuela Fresil besuchte vor den Drehs selbst einen industriellen Schlachthof – ein Schockmoment, der den Film inspirierte.
Seit 2013 hautnah und relevant: "Personaleingang – erschütternde Einsichten aus einem Schlachthaus". Die Verhältnisse haben sich kaum geändert. Für sensible Zuschauer fordernd, mit Szenen von gehetzten Schweinen und Akkordtötungen. Der Film ist ein klarer Appell gegen Massentierhaltung und für bewussteren Umgang mit Lebensmitteln – zum Nutzen von Tieren und Menschen.
Bis zum 06.03.2020 in der Arte Mediathek verfügbar.