Als erfahrener Koch indischer Spezialitäten teile ich mit Ihnen das Geheimnis für Rumali Roti – weich, extrem dünn und vielseitig einsetzbar. Dieses beliebte Fladenbrot aus der Punjab-Region Pakistans (auch als "Manda" bekannt) passt zu jedem Gericht, von Currys bis Mughlai-Spezialitäten. Historisch diente es in der Mogulzeit sogar als Tuch zum Abwischen von Fett von den Händen – leicht wie ein Rumal (Taschentuch), daher der Name. Andere Bezeichnungen sind Lamboo Roti oder Dosti Roti. Traditionell aus Allzweck- und Vollkornmehl, Milch und Salz gebacken, bereichere ich den Teig mit Ghee und Kräutern für extra Geschmack. Nach 20-30 Minuten Ruhezeit wird er von Hand geschleudert, bis er mit zwei Fingern reißt. Genießen Sie es heiß zu cremigen Saucen!
Zutaten für Rumali Roti
Rumali Roti zubereiten: Schritt-für-Schritt-Anleitung
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Schritt 1: Mehl mischen und Teig kneten
In einer großen Schüssel Vollkornmehl und Allzweckmehl vermengen. Salz und Ghee hinzufügen, gut verkneten. Mit warmer Milch einen weichen, glatten Teig herstellen – so wird das Roti schön weich.
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Schritt 2: Teigkugeln ausrollen
Teig 20-30 Minuten abgedeckt ruhen lassen. Kugeln formen, mit Mehl bestäuben und dünn ausrollen. Eine Mischung aus Salz und Wasser vorbereiten.
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Schritt 3: Auf umgedrehter Tawa backen
Umgedrehtes Tawa auf mittlerer Hitze erhitzen, mit Salzwasser beträufeln. Roti darauf verteilen, Blasen warten lassen, wenden und bis hellbraun rösten.
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Schritt 4: Heiß servieren
Roti falten wie ein Taschentuch und zu cremigen Saucen reichen. Frisch genießen!
Praktische Tipps von Profis
- Kneten Sie den Teig glatt und leicht klebrig für optimale Weichheit.
- Ohne Werfen: Generös mit Mehl dünn ausrollen.
- Immer heiß servieren – kalt wird es zäh.
- Nutzen Sie einen großen Wok für restauranttaugliches Ergebnis.