Gina Homolka hat mit ihrem Blog, Instagram und Facebook Millionen Fans begeistert – dank gesunder, simpler Familienrezepte. In ihrem New York Times-Bestseller Skinnytaste One and Done verrät sie ihren Star: die Heißluftfritteuse. Neben Tipps für Instant Pot®, Blech, Schmortopf, Pfanne und Slow Cooker steht dieses Gerät im Rampenlicht. Heißluftfritteusen erobern Küchen, weil sie Gemüse blitzschnell knusprig und aromatisch machen.
Überlegt ihr, eine Heißluftfritteuse anzuschaffen? Wir sprachen mit Homolka – und sicherten ein Rezept aus ihrem Buch.
mbg: Was ist Luftbraten eigentlich? Was passiert in der Maschine?
GH: Eine Heißluftfritteuse ist ein kompakter Konvektionsofen für die Arbeitsplatte. Der Heizmechanismus und Lüfter oben pressen heiße Luft um das Essen im Frittierkorb – für knusprige Ergebnisse wie beim Frittieren, aber fast ölfrei.
mbg: Warum sollte man eine Heißluftfritteuse kaufen?
GH: Sie eignet sich für alle: Gesündere Pommes, Gemüse mit Kruste in halber Ofenzeit, saftiger Lachs oder knusprige Flügel ohne Ölspritzer. Als Mini-Ofen backt sie alles, was der große Ofen kann. Perfekt auch zum Aufwärmen von Resten – schnell, knusprig, nicht gummiartig wie in der Mikrowelle. Je öfter ihr sie nutzt, desto mehr liebt ihr sie!
mbg: Welche Rezepte gelingen nur mit der Heißluftfritteuse? Wie isst man dadurch mehr Gemüse?
GH: Viele starten mit Pommes oder Süßkartoffelfritten – top! Für verkohlte Favoriten wie grüne Bohnen, Rosenkohl, gefüllte Portobellos, panierte Aubergine oder Bratkartoffeln ist sie ideal. Gemüse wird so lecker, dass man automatisch mehr davon isst.
mbg: Wofür ist die Heißluftfritteuse nicht geeignet?
GH: Bei begrenztem Platz oder wenn ihr kein neues Gerät wollt, vielleicht nicht. Deshalb gibt's in meinem Buch für jedes Rezept Ofen-Alternativen.
mbg: Als Autorin und Bloggerin habt ihr viele Geräte getestet. Welche drei "exotischen" lohnen sich am meisten?
GH: Früher waren Instant Pot oder Spiralschneider suspekt – heute Standard. Die Heißluftfritteuse wird das nächste Must-have in jeder Küche.
mbg: Braucht man beim Luftbraten Öl? Welches?
GH: Ja, leicht mit einem Sprühzerstäuber einnebeln. Ich nehme natives Olivenöl extra, aber jedes gute Öl tut's.
mbg: Tipps für perfekte Ergebnisse?
GH: 2–3 Minuten vorheizen wie den Ofen. Korb nie überfüllen, Essen in einer Schicht. Nach der Hälfte wenden. Garprobe machen, wann immer nötig.
Lust auf Luftbraten? Probiert diese Panierte Blumenkohl-Nuggets aus Skinnytaste One and Done.
Panierte Blumenkohl-Nuggets
Für 4 Personen
Zutaten
- 28 mundgerechte (ca. 1½ Zoll) Blumenkohlröschen (insgesamt 1 Pfund)
- 3 große Eier, geschlagen
- ½ Teelöffel koscheres Salz
- Frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
- ½ Tasse plus 2 Esslöffel italienisch gewürzte Vollkornbrösel (bei Bedarf glutenfrei)
- 3 Esslöffel gewürzte Panko-Semmelbrösel
- 2 Esslöffel frisch geriebener Parmesan, vorzugsweise vom Block
- Olivenölspray (z. B. Misto oder Bertolli)
- Zitronenschnitze zum Servieren (optional)
Zubereitung
- Heißluftfritteuse auf 375°F vorheizen.
- Blumenkohl in mikrowellengeeigneter Schüssel 2 Min. auf High garen, bis bissfest.
- Eier, Salz, Pfeffer in flachem Teller verrühren. Brösel, Panko, Parmesan separat mischen.
- Röschen in Ei, dann Brösel wenden, überschüssiges abklopfen. Auf Fläche legen, mit Öl besprühen.
- Eine Schicht in Korb, 8 Min. garen, halb wenden, bis goldbraun. Mit Rest wiederholen. Heiß mit Zitrone servieren.
Keine Heißluftfritteuse? Kein Problem!
Im Ofen: 20–25 Min. bei 225 °F backen, halb wenden, bis goldbraun und gabelzart.
Auszug aus Skinnytaste One and Done von Gina Homolka. © 2018 Clarkson Potter, Penguin Random House. Mit Genehmigung.