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Neue Studie: Die meisten Erwachsenen essen zu wenig Protein – mit Folgen für Gesundheit und Wohlbefinden

Proteinreiche Snacks machen sich durch große Aufdrucke auf der Verpackung sofort bemerkbar. Trotz des Hypes um diesen Star-Makronährstoff als Schlüssel zu Fitness und Gesundheit zeigen aktuelle Forschungsergebnisse: Viele Menschen nehmen immer noch zu wenig Protein zu sich.

Eine Studie der Ohio State University in Kooperation mit Abbott ergab, dass mehr als ein Drittel der US-Erwachsenen täglich bis zu 30 Gramm Protein zu wenig essen – das entspricht mehr als der Hälfte der FDA-Empfehlung. Bei einer Umfrage mit über 11.000 Personen ab 50 Jahren ging zudem ein Proteinmangel mit einem schlechteren körperlichen Wohlbefinden einher.

Warum diese Lücke, obwohl proteinreiche Produkte boomen? Experten führen es auf eine generell unausgewogene Ernährung zurück. Betroffene essen weniger nährstoffreiche Lebensmittel und haben Defizite bei Vitaminen und Mineralstoffen wie Cholin, Vitamin C, Vitamin D und Zink.

Das hat weitreichende Konsequenzen, insbesondere im Alter. Protein ist essenziell für Muskelaufbau und -erhalt, unterstützt das Immunsystem, die Wundheilung und die Stimmungsbalance. Ein Mangel kann hier spürbar werden.

Die FDA empfiehlt 50 Gramm Protein pro Tag als Richtwert, doch individuelle Bedürfnisse variieren. Experten raten zu 0,8 bis 1,0 Gramm pro Kilogramm Körpergewicht – angepasst an Alter, Gewicht und Aktivitätslevel.

Mehr Protein leicht integrieren? Mischen Sie hochwertiges Proteinpulver in Smoothies oder wählen Sie proteinreiche Frühstücksoptionen. Egal ob tierisch oder pflanzlich: Bewusste Aufnahme hält satt, stärkt Muskeln und fördert die Gesundheit.

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