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7 Tipps von Ernährungsexperten: Nährstoffreiche Mahlzeiten aus Ihrer Speisekammer zaubern

Inzwischen haben Sie sich vielleicht an das Kochen aus der Speisekammer gewöhnt, doch seltene Einkäufe bedeuten oft weniger frisches Obst und Gemüse. Das muss Ihre Ernährung nicht beeinträchtigen. Als erfahrene Ernährungsberaterinnen teilen Molly Knudsen, M.S., RDN, und Abby Cannon, J.D., R.D., CDN, ihre bewährten Strategien und Rezeptideen, um Nährstoffe aus allen Zutaten optimal zu nutzen – auch aus Vorräten.

1. Grünes Pulver zu allem hinzufügen.

Grünpulver ist vielseitig und passt jederzeit: Mischen Sie es in Smoothies mit gefrorenem Obst und haltbarer Nussmilch zum Frühstück. Streuen Sie es über Popcorn als Snack. Für Mittag- oder Abendessen: In Bohnen, Suppen, Eintöpfe, Saucen oder Dressings einrühren. Wählen Sie Varianten mit mildem Geschmack und Bio-Meeresgemüse für extra Magnesium, Kalzium, Eisen und Vitamin C.

2. Getrocknete Alternativen jenseits von Bohnen und Getreide nutzen.

Neben Dosen- und Tiefkühlgemüse bieten getrocknete Früchte und Gemüse Geschmack und Nährstoffe. "Sonnengetrocknete Tomaten liebe ich wegen Aroma und Textur", sagt Molly Knudsen, M.S., RDN. "Sie passen perfekt in vegetarische Rühreier, Paninis oder Nudelsalate."

3. Gemüse braten.

Nutzen Sie die Zeit für aufwendigere Techniken wie Braten. Besonders Tiefkühlgemüse wird so knusprig: "Ofen auf gewünschte Temperatur vorheizen, Pfanne mit Öl darin erhitzen, Gemüse daraufgeben und backen", rät Knudsen. So bleibt es knackig statt matschig.

4. Kurz kochen statt Meal-Prep-Marathons.

Vermeiden Sie langes Vorkochen: "Frisch zubereitetes Gemüse behält am meisten Nährstoffe", erklärt Abby Cannon, J.D., R.D., CDN. Beim Batchkochen kurz vor Garung stoppen und später aufwärmen. Vorzerkleinern Sie frische Produkte portionenweise – das erhöht den Verzehr.

5. Getreide einweichen.

Getreide sind Speisekammer-Basics. Einweichen maximiert Nährstoffaufnahme: "Über Nacht in Wasser mit 2,5 cm Überstand einweichen, abspülen und kochen", empfiehlt Cannon. Verbessert Bioverfügbarkeit von Vitaminen C/A, B-Vitaminen, Eisen, Kalzium und Zink – plus bessere Verträglichkeit.

6. Frische Produkte einfrieren, wenn möglich.

Wo frisches Gemüse verfügbar ist: Kaufen, portionieren und einfrieren. "Ich ziele auf 1–2 Portionen mittags und mehr abends ab, friere Überschüsse ein", sagt Knudsen. So bleibt Platz im Kühlschrank und Nährwert erhalten.

7. Bei Konserven klug wählen.

Konserven sind nährstoffreich, wenn ungewürzt und ungesalzen: "Eigenes Aroma zu Hause hinzufügen", rät Knudsen. Cannon: Bohnen einweichen, in BPA-freie Behälter mit Getreide und Nüssen lagern. Perfekt für ausgewogene Mahlzeiten.

Für mehr Ideen: Experten teilen Rezepte mit Konserven (Fisch, Bohnen, Gemüse) oder aus nur sechs Zutaten.