Ein weit verbreitetes Missverständnis besagt, dass gefrorenes Obst und Gemüse weniger gesund sei als frisches. Tatsächlich sind Tiefkühlprodukte ohne Zusatzstoffe genauso nahrhaft wie frische – und manchmal sogar nährstoffreicher.
Da keines von beiden per se überlegen ist, fällt die Entscheidung oft schwer. Steph Grasso, M.S., R.D., klinische Ernährungsberaterin, rät in einem TikTok-Video: Wählen Sie, was Sie mit größerer Wahrscheinlichkeit essen.
Um fundierter zu entscheiden, stellen Sie sich diese vier Fragen, wie Grasso empfiehlt:
1. Haben sie Saison?
Wenn das Rezeptgemüse nicht saisonal verfügbar ist, greifen Sie zu Gefrorenem. „Tiefkühlprodukte werden auf dem Höhepunkt der Reife geerntet und schockgefroren, wodurch die Nährstoffe optimal erhalten bleiben“, erklärt Grasso.
Beispiel Mais: Im Sommer frisch kaufen, im Winter gefroren – das schmeckt besser. (Hier: ein Leitfaden für saisonale Produkte.)
2. Welches ist billiger?
Obst und Gemüse, vor allem Bio, kann teuer sein. „Gefrorene Varianten bieten dieselben Nährstoffvorteile zu oft niedrigeren Preisen – typisch 1 bis 3 US-Dollar pro Pfund. Schauen Sie im Gefrierbereich vorbei“, rät Jess Cording, M.S., R.D., CDN.
3. Schimmeln sie schnell?
Maya Feller, M.S., R.D., CDN, registrierte Ernährungsberaterin und mindbodygreen-Kollektivmitglied, empfiehlt die FIFO-Regel (first in, first out) für Lagerung und Abfallreduktion.
Das gilt besonders für empfindliche Produkte wie Spinat oder Beeren. Wenn Sie sie nicht schnell verbrauchen, wählen Sie Tiefkühlware. Zitrusfrüchte, Kartoffeln, Zwiebeln oder Äpfel halten länger frisch.
4. Was ist einfacher zuzubereiten?
Werden Sie Karotten wirklich schälen und hacken, oder lieber vorgefertigt kochen? „Kaufen Sie, was für Sie am besten passt“, sagt Grasso.
In die Praxis umsetzen
Beim nächsten Einkauf diese Fragen nutzen: Sie fördern bewusste Entscheidungen, reduzieren Abfall und sorgen für abwechslungsreiche Ernährung.