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Täglich zwei Portionen Obst senken Typ-2-Diabetes-Risiko um bis zu 36 % – Studie beweist es

Diabetes, vor allem Typ-2-Diabetes, ist ein wachsendes Gesundheitsproblem. Laut CDC leiden 10,5 % der US-Bevölkerung an Diabetes, weitere 34,5 % der Erwachsenen an Prädiabetes. Kleine Ernährungsmaßnahmen, die das Risiko senken, sind daher entscheidend.

Eine neue Studie im Journal of Clinical Endocrinology and Metabolism zeigt: Eine süße Lebensmittelgruppe kann das Diabetesrisiko um bis zu 36 % verringern.

Noch ein Grund für mehr Obst diesen Sommer?

Die Analyse von Daten aus 7.675 Australiern der AusDiab-Studie am Baker Heart and Diabetes Institute ergab: Zwei tägliche Portionen Obst gehen mit einem geringeren Risiko für Typ-2-Diabetes einher – bis zu 36 % Reduktion.

"Wir fanden einen Zusammenhang zwischen Obstkonsum und besserer Insulinsensitivität", erklärt Dr. Nicola Bondonno vom Institute for Nutrition Research an der Edith Cowan University. "Menschen, die mehr Obst essen, benötigen weniger Insulin, um den Blutzuckerspiegel zu regulieren."

Hohe Insulinspiegel (Hyperinsulinämie) schädigen Gefäße und fördern nicht nur Diabetes, sondern auch Bluthochdruck, Fettleibigkeit und Herzkrankheiten, betont Bondonno.

Ganze Früchte sind der Schlüssel

Die Studie zeigt einen Zusammenhang, keinen Kausalzusammenhang. Menschen mit gesunder Lebensweise essen oft mehr Obst. "Frische, ganze Früchte sind ideal, um das Typ-2-Diabetes-Risiko zu mindern", rät Bondonno.

Fruchtsäfte bieten keine Vorteile. "Früchte liefern Vitamine, Mineralstoffe, Phytochemikalien für bessere Insulinsensitivität, Ballaststoffe zur Zuckerkontrolle und Sättigung. Ihr Zucker hat einen niedrigen glykämischen Index und wird langsamer aufgenommen", erklärt sie.

Ideen zum Obstgenuss: Vegane Joghurt-Bowl, gegrilltes Obst oder Quinoa-Obstsalat.