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Cold Brew vs. Eiskaffee: Herstellung, Geschmack und Gesundheitsunterschiede im Vergleich

Bei steigenden Temperaturen greifen viele zu kühleren Kaffealternativen. Cold Brew und Eiskaffee mögen ähnlich wirken, unterscheiden sich jedoch in Herstellung und Eigenschaften. Als erfahrene Kaffeekenner teilen wir fundierte Einblicke, gestützt auf Expertenwissen.

Herstellung von Cold Brew im Vergleich zu Eiskaffee

Cold Brew entsteht als Konzentrat: Grob gemahlener Kaffee zieht 12 Stunden oder über Nacht in kaltem Wasser.

Eiskaffee basiert hingegen auf frisch gebrühtem Filterkaffee, der abgekühlt und über Eis serviert wird.

Beide genießen Sie auf Eis, doch Eiskaffee erfordert Hitze zum Brühen, Cold Brew nicht – daher der Name.

Unterschiede im Geschmack: Cold Brew vs. Eiskaffee

Als Konzentrat ist Cold Brew intensiver als Eiskaffee. Verdünnen Sie es mit Wasser oder Milch für den perfekten Geschmack.

Cold Brew wirkt weniger bitter und oft süßer als gebrühter Kaffee, dank geringerer Säure, erklärt die registrierte Ernährungsberaterin Desiree Nielsen, R.D.

Ernährungsphysiologische Unterschiede

Cold Brew ist etwa 65 % weniger säurehaltig als heiß gebrühter Kaffee, was es darmfreundlicher macht, betont der eingetragene Ernährungswissenschaftler Nour Zibdeh, M.S., RDN.


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Heiß gebrühter Kaffee enthält Chlorogensäure mit antioxidativen und entzündungshemmenden Effekten – bei Cold Brew fehlen derzeit entsprechende Daten.

"Cold Brew erfordert mehr Kaffeesatz und längere Ziehzeit, enthält daher potenziell mehr Koffein pro Tasse, wenn nicht verdünnt", warnt Nielsen.

Regelmäßiger heißer Kaffee senkt nach Studien das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Depressionen, Körperfett und Typ-2-Diabetes. Zu Cold Brew gibt es weniger Forschung.

Welcher ist besser: Cold Brew oder Eiskaffee?

Bei empfindlichem Magen oder saurem Reflux bevorzugen viele Cold Brew wegen der niedrigen Säure, rät Funktionsmediziner Will Cole, D.C., IFMCP.

Für Koffeinreduktion eignet sich Eiskaffee besser. Beim totalen Ausstieg beachten Sie die sieben typischen Entzugserscheinungen.

Am gesündesten: Pur oder mit ungesüßter Pflanzenmilch wie Hafer-, Mandel- oder Macadamiamilch, empfiehlt Nielsen.