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Langlebigkeitsexperte Dan Buettner: Bittermelone stabilisiert den Blutzucker hervorragend

Fragen Sie den Langlebigkeitsexperten, National-Geographic-Fellow und Gründer der Blue-Zones-Projekte Dan Buettner nach den besten Lebensmitteln für ein langes Leben, antwortet er: Halten Sie es einfach. „Lebensmittel für Langlebigkeit sind einfache Lebensmittel“, erklärt er im mindbodygreen-Podcast. Tauschen Sie verarbeiteten und raffinierten Abfall gegen ganze Bio-Zutaten aus – und Sie fördern Ihre Lebensdauer nachweislich.

In puncto spezifisches Obst und Gemüse setzt Buettner auf besondere Highlights aus den Blue Zones. Ein echtes Juwel aus den Dörfern Okinawas: Bittermelone. Basierend auf seiner umfangreichen Blue-Zones-Forschung rät er uns allen, mehr davon zu essen.

Warum ist Bittermelone so besonders?

Stellen Sie sich die Bittermelone (auch „Goya“ genannt) als entfernten Verwandten der Melone oder Gurke vor. Botanisch gehört sie zur Kürbisgewächse-Familie und wirkt alles andere als melonenartig: „Sie sieht aus wie eine Warzengurke“, beschreibt Buettner treffend.

Jenseits des ungewöhnlichen Looks bietet Bittermelone beeindruckende Nährwerte. „Sie steckt voller Phytonährstoffe und Vitamine – eine Top-Quelle für Vitamin C, A und E sowie B-Vitamine wie Folsäure und B2. Dazu Kalium, Eisen, Magnesium und Zink. Und als Krönung: ein hoher Antioxidantienspiegel“, fasst die registrierte Ernährungsberaterin Mascha Davis, R.D., MPH, die Vorteile prägnant zusammen.

Buettner hebt besonders die Wirkung bei Diabetes und Prädiabetes hervor: „Darin stecken drei Verbindungen, die den Blutzucker senken.“ Diese Stoffe – Charantin, Polypeptid-p und Vicin – wirken ähnlich wie Insulin. Zwar sind weitere Studien nötig, um Bittermelone als Therapie zu etablieren, doch die blutzuckersenkenden Effekte und Buettners anthropologische Belege aus Langlebigkeitsregionen sind überzeugend.

So integrieren Sie Bittermelone in Ihre Ernährung

Der Name verrät es schon: Bittermelone schmeckt intensiv bitter – dank reicher Phenole, Flavonoide, Isoflavone, Terpene, Anthrachinone und Glucosinolate, wie Davis erläutert. Viele greifen daher zu Ergänzungen oder konzentrierten Säften, um den Geschmack zu umgehen.

Andere schätzen genau diesen Charakter. Probieren Sie sie aus – erhältlich in asiatischen, indischen Märkten oder Bio-Läden. Mischen Sie sie in Currys, Suppen mit anderem Gemüse oder pökeln Sie sie für einzigartigen Twist.

Zum Abschluss

Bei langlebigen Superfoods zählt Einfachheit. Bittermelone mag unkonventionell wirken, doch sie ist in vielen Kulturen etabliert – oft genau dort, wo Menschen nach Buettners Forschung am längsten und gesündesten leben.

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