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Malventee aus Wilder Malve: Wirkung, Anwendungen und Zubereitung

Malventee aus der Wilden Malve ist ein bewährtes traditionelles Naturheilmittel, das Reizhusten und Schleimhautentzündungen sanft lindert – dank seiner natürlichen schleimigen Wirkung.

Malventee: Wilde Malve versus Hibiskus

Was genau ist Malventee? Er wird aus der Wilden Malve (Malva sylvestris) hergestellt. Sowohl die Wilde Malve als auch Hibiskus gehören zur Familie der Malvengewächse. Bereits Karl der Große befahl ihren Anbau in Klöstern wegen ihres hohen medizinischen Werts – so verbreitete sie sich in ganz Europa. Blüten und Blätter der Malve sind reich an Schleimstoffen. Diese bilden bei Kontakt mit Feuchtigkeit einen schützenden, reizlindernden Film auf den Schleimhäuten.

Malventee: Wirkung und Anwendungsgebiete

Malventee eignet sich hervorragend gegen Reizungen und Entzündungen im Mund-, Rachenraum sowie im Verdauungstrakt. Besonders wirksam bei Reizhusten, Halsschmerzen, Zahnfleischentzündung, Mundschleimhautentzündung, Magen-Darm-Entzündungen und Blasenbeschwerden. Die Pflanze wird auch in Haut- und Haarpflegeprodukten geschätzt. Nebenwirkungen sind nicht bekannt.

Achtung bei Medikamenteneinnahme: Die Schleimstoffe können die Arzneimittelaufnahme im Darm verzögern. Lassen Sie daher 2–3 Stunden zwischen Malventee und Medikamenten vergehen.

Malventee aus Blüten oder Blättern: Die Zubereitung

Anleitung für eine Tasse Malventee:

  1. Übergieße einen Teelöffel Malventee mit einer Tasse kaltem Wasser. Eine Tasse entspricht etwa 150 Milliliter.
  2. Bring die Mischung zum Aufkochen und nimm sie danach vom Herd.
  3. Jetzt sollte der Malventee zehn Minuten ruhen.
  4. Abschließend gießt du ihn durch ein Teesieb ab.

Ein Teesieb gibt es auch in Kombination mit einer Trinkflasche aus Glas für unterwegs (zum Beispiel hier bei **Avocadostore**).